Skip to main content

Vorwerk Kobold VR300 - Testbericht + Erfahrungen

(0 Bewertungen lesen) |

Platz 20 von 27 im Saugroboter Test

Daniela

Daniela | Unser Testverfahren

Der Vorwerk Kobold VR300 ist ein Saugroboter mit überragender Leistung auch auf mehreren Etagen!

849,00 €

inkl. 19% MwSt.

Der Vorwerk Kobold VR300 ist ein Saugroboter mit überragender Leistung auch auf mehreren Etagen!

  • Roboter-Typ Saugroboter
  • Empfohlene Fläche unbegrenzt
  • Geeignete Böden Hartböden & Teppiche
  • Max. Schwelle ca. 2 cm
  • Multiraum
  • App
  • Für Haare geeignet

    Gesamtbewertung

    79.87 %

    "Befriedigend"

    Navigation & Hindernisse
    95.1%
    Hartbodenreinigung
    97.1%
    Teppichreinigung
    89.4%
    Wischleistung
    0%
    Benutzerfreundlichkeit
    88%
    Weitere Details zu den Ergebnissen ❯❯

    Fazit zum Kobold VR300: Die Konkurrenz hat es schwer, hier mitzuhalten.

    Daniela

    Daniela | Unser Testverfahren

    Vorwerk zählt wohl zu den bekanntesten und beliebtesten Staubsauger-Herstellern, weshalb auch die verschiedenen Saugroboter sehr hoch angepriesen werden. Das aktuelle Modell Kobold VR300 strahlt in der Farbe Weiß als absolut qualitativ hochwertiges Produkt hervor. Die Saugkraft und seine kantige Vorderseite sollen besonders für die Reinigung von Ecken und Kanten vorteilhaft sein. Ob er all das Lob auch wirklich verdient hat, werden wir durch praktische Tests herausfinden und dem Roboter so auf den Zahn fühlen!


    Testvideo

    Der Saugroboter unter genauer Beobachtung

    Die Entscheidung für den richtigen Saugroboter sollte sorgfältig durchdacht werden. Um Sie dabei unterstützen zu können, haben wir das Gerät einem strengen Testverfahren unterzogen, um die Stärken und Schwächen ans Licht zu bringen. Wie der Roboter dabei abgeschnitten hat, wird in unserem Testvideo, als auch in schriftlicher Form festgehalten.


    Navigation, Hindernisse & Sensoren

    Der Kobold VR300 gehört nicht zu jenen Saugrobotern, die ohne Plan und völlig chaotisch durch den Raum flitzen, um diesen zu reinigen. Er ist mit einem Laser-Distanz-Sensor und der SLAM Technologie (Simultaneous Localisation and Mapping Technologie) ausgestattet. Dadurch gelingt es dem Saugroboter von Vorwerk den Raum mit organisierter Fahrweise und klarer Linienführung von Schmutz zu befreien.

    !

    Wie der Kobold VR300 sein Saugprinzip nun wirklich umsetzt, testen wir in einem 10 m² großen Raum, der mit Sägespänen verunreinigt wurde.

    Durch die verteilten Sägespäne kann auch schnell festgestellt werden, dass der VR300 auf jeden Fall mit Konzept saugt. Zuerst kümmert er sich um den Rand des Raumes, indem er an den Wänden entlang alle Verunreinigungen einsaugt. Danach kümmert er sich um die restliche Fläche, indem er von einer Seite zur anderen Seite fährt, wobei auch das Unterfahren des Tisches und der Stühle kein Problem für ihn darstellt.

    Der Roboter hält sich an eine strategische Linienführung und punktet so mit einer durchdachten Navigation beim Saugen.

    Nach knapp 10 Minuten beendet der Roboter seinen Saugvorgang und kehrt an seine Ladestation zurück. Grundsätzlich sind wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Wirklich alle Sägespäne, wären wohl aber erst bei längerer Saugzeit mit einem zweiten Durchgang entfernt worden. An dieser Stelle kann aber eingeworfen werden, dass der Vorwerk VR300 im privaten Haushalt wohl nicht für solche großen Verschmutzungen eingesetzt wird und dort direkt ein perfektes Ergebnis abgeliefert hätte.

    Kartenerstellung

    Um das Beste aus dem Saugroboter von Vorwerk herauszuholen, sollte dieser sich mit dem Grundriss Ihres Hauses vertraut machen können. Dafür ist es wichtig, dass alle Türen offen stehen und der Roboter von seiner Ladestation aus, alle Räume abfahren kann. Vorab muss in der zur Verfügung stehenden App „Grundriss hinzufügen“ ausgewählt werden.

    Auch in Haushalten mit mehreren Etagen ist der VR300 sehr gut aufgehoben, denn es können sogar bis zu drei verschiedene Grundrisse abgespeichert werden. Worauf aber geachtet werden muss, ist die Position der Ladestation. Diese sollte nach dem Einstudieren der Grundrisse nicht mehr verschoben werden. Ein Verschieben von wenigen Zentimetern verlangt schon ein neues Hinzufügen der Grundrisse.

    Beim Einsatz des Saugroboters in mehreren Stockwerken, ist es aber notwendig, dass sich in jedem eine eigene Ladestation befindet, da nur von dieser aus ein Erfassen des jeweiligen Grundrisses möglich ist. Weitere Ladestation können daher jederzeit nachgekauft werden.

    Sobald ein Grundriss der Räumlichkeiten erstellt wurde, ist das Einzeichnen verschiedener Zonen und das Benennen dieser Zonen nach einzelnen Räumen möglich. Durch diese Funktion ist es für den Roboter machbar, nach Befehlen, wie zum Beispiel „Küche reinigen“, zu arbeiten.

    Häufigkeitsverteilung der Kartenerstellung bei Saugrobotern

    Wenn ein Roboter in der Lage ist, seine Umgebung wahrzunehmen, zu scannen und dafür eine entsprechende Grundrisskarte zu erstellen, bringt das im Alltag viele Vorteile. Die Reinigungen erfolgen so systematisch und gründlicher. Außerdem ist die Kartenerstellung auch für viele andere Nutzungs- und Funktionsmöglichkeiten ausschlaggebend. In dem darunter eingefügten Kreisdiagramm wird deutlich dargestellt, wie viele unserer getesteten Saugroboter eine Karte Ihrer Räumlichkeiten erstellen können.

    Kann Karten erstellen (Vorwerk Kobold VR300)
    Kann keine Karten erstellen

    Sperrzonen

    Wie schon erwähnt, können verschiedene Zonen eingezeichnet werden – unter anderem auch Sperrzonen. Diese dienen dem Abgrenzen von bestimmten Bereichen, von denen sich der Saugroboter fernhalten soll. Erstellt werden solche Sperrzonen mit Hilfe von No-Go-Lines, welche nach Belieben in der Karte markiert werden.

    Häufigkeitsverteilung der Errichtung von Sperrzonen bei Saugrobotern

    Soll sich der Saugroboter von bestimmten Bereichen und Flächen fern halten, ist es eine große Erleichterung, wenn die entsprechende Roboter -App die Erstellung von sogenannten Sperrzonen anbietet. Unabhängig davon, ob nur eine einfache Abgrenzung oder ein ganzer Bereich aufgezogen wird, beides ist im Handumdrehen erledigt und schafft Erleichterung. In der Abbildung ist gut zu erkennen, bei wie vielen Robotern Sie sich auf die Nutzung von Sperrzonen freuen können.

    Virtuelle Sperrzone möglich (Vorwerk Kobold VR300)
    Virtuelle Sperrzone nicht möglich

    Hindernisse am Boden

    Der Roboter verfügt auch über spezielle Ultraschall- und Infrarot-Sensoren, welche die gesamte Umgebung scannen und ein Ausweichen des Roboters vor diversen Hindernissen ermöglichen sollen. Um diese Sensoren zu überprüfen, haben wir in unserem Testraum verschiedene Hindernisse verteilt.

    Die Sensoren unterstützen den Roboter bei einem guten Ausweichmanöver.

    Im Großen und Ganzen gelingt es dem Saugroboter sich vor den einzelnen Gegenständen, wie der Flasche und dem Türstopper, in Acht zu nehmen und auch das Unterfahren von Sesseln und Tischen stellt soweit kein Problem dar.

    Natürlich kann es vereinzelt zu Berührungen zwischen Roboter und Gegenstand kommen, was aber nicht tragisch ist, da er dafür auch extra einen nachgiebigen Pumper an der Vorderseite besitzt.

    Problematisch erwiesen sich aber der Teppich und das Kabel. Diese wurden beim Saugen mitgezerrt und erst nach einer Weile wieder vom Roboter freigelassen.

    Alle Utensilien, die sich verheddern könnten, sollten vor dem Saugdurchgang entfernt oder durch die No-Go-Lines abgegrenzt werden.

    Häufchen-Erkennung

    Mit Tieren im Haushalt rechnet man gerade am Anfang mit diversen Problemen bezüglich der Stubenreinheit. Wenn man dann auch noch seinen Saugroboter losschickt, um sich den Haushalt zu erleichtern, kann es natürlich passieren, dass die fehlende Stubenreinheit dem Gerät zum Verhängnis wird. Um zu überprüfen, ob der Kobold VR300 schon zu jenen Saugrobotern gehört, die Hundehaufen erkennen, haben wir Fake-Häufchen platziert.

    Im Nachhinein können wir uns mit den Fake-Hundehäufchen glücklich schätzen, denn der Vorwerk Kobold VR300 konnte diesen Test ganz klar nicht bestehen. Alle platzierten Häufchen wurden vom Roboter einfach überfahren.

    Höhenüberwindung

    Ab und an kommt es vor, dass sich zwischen einzelnen Räumlichkeiten eine Türschwelle befindet. Natürlich wäre es dann von Vorteil, wenn ein Saugroboter diese selbstständig überwinden kann. Deshalb wollen wir Ihnen auch dieses Experiment nicht vorenthalten.

    Es lässt sich klar erkennen, dass Hindernisse mit einer Höhe von 2 cm komplett ohne Probleme vom Saugroboter überwunden werden können. Bei einer Höhe von 2,5 cm hat das Gerät schon zu kämpfen und kann seinen Saugvorgang nicht fortsetzen.

    Türschwellen oder sonstige Hindernisse bis zu 2 cm sind für den Saugroboter keine Herausforderung.

    Unterfahren von Möbeln

    Das Saugen unter Möbeln stellt für herkömmliche Staubsauger oft ein große Hürde dar, weshalb sich gerade dort der meiste Staub in Ruhe ansammeln kann. Mit dem Saugroboter VR300 von Vorwerk sollte dem ein Ende gesetzt werden. Ob man sich darauf verlassen kann, haben wir für Sie mit simulierten Möbeln getestet.

    Zwischenräume bis zu einer Höhe von 8 cm können von dem hier getesteten Saugroboter nicht gereinigt werden. Beginnt das Möbelstücke erst aber einer Höhe von 8,5 cm weg vom Boden, so kann das Sauggerät zumindest 20 cm erreichen und saugen. Nach den 20 cm ist aber aufgrund seines Sensors an der Oberseite Schluss. Alles ab einer Höhe von 9,5 cm ermöglicht dem Roboter ein komplettes Unterfahren und Reinigen.

    Absturzsicherheit

    Ein wichtiges Merkmal ist natürlich die Sicherheit vor Abstürzen bei Treppen oder Ähnlichem. Der VR300 Roboter besitzt Absturzsensoren, wodurch Abgründe erkannt und nur bis zum Rand gesaugt wird. Danach ändert er seine Fahrtrichtung und kann somit auch ohne Bedenken in Obergeschossen verwendet werden.

    Kein Grund zur Sorge! Der Roboter nimmt, dank seiner Absturzsensoren, unmittelbare Abgründe wahr und wechselt rechtzeitig seine Fahrtrichtung.

    Schwarze Böden

    Onlineforen berichten oftmals von einer ausbleibenden oder fehlerhaften Saugleistung der Saugroboter auf schwarzen oder dunklen Untergründen. Grund dafür kann die fehlende Orientierung sein, was dann auch zu einem Abschalten des Geräts führen kann.

    Der Vorwerk VR300 setzt diesem Vorurteil ein Ende! Die Bodenfliesen in allen unseren Testbereichen sind schwarz und stellten für den Roboter trotzdem kein Problem dar.

    Untergrunderkennung

    Eine große Erleichterung wäre es natürlich, wenn der Saugroboter von selbst erkennt, auf welcher Art von Untergrund er sich befindet und daran auch seine Saugleistung und -stärke anpassen würde.

    Das Saugen auf Teppich sorgt leider für keine automatische Anpassung der Saugstärke.

    Der Kobold VR300 wurde zwar von Vorwerk nicht mit speziellen Untergrunderkennungs-Features ausgestattet, aber seine allgemeine hohe und starke Leistung sorgt für eine gute Saugfähigkeit, sowohl auf Hartboden als auch auf Teppich.

    Häufigkeitsverteilung der Untergrunderkennung bei Saugrobotern

    Hier werden Sie darüber aufgeklärt, welche Anzahl der von uns getesteten Saugroboter über eine sogenannte Untergrunderkennung verfügen. Der Roboter erkennt so nämlich automatisch seinen Untergrund und sobald ein Teppich befahren wird, wendet er seinen maximalen Saugmodus an. Das ist äußerst praktisch!

    Besitzt eine Teppicherkennung
    Besitzt keine Teppicherkennung (Vorwerk Kobold VR300)

    Der Vorwerk Kobold VR300 bietet eine ausgezeichnete Navigation. Die Überwindung von Hindernissen und Höhenunterschiede bewältigt der Roboter sehr gut. Eine Untergrunderkennung ist zwar nicht vorhanden, ist aber aufgrund der starken Saugleistung nicht schlimm.


    Saugtest auf Hartböden

    Den Großteil aller zu saugenden Untergründe stellen Hartböden dar, weshalb gerade auf diesen ein gutes Ergebnis wichtig ist. Aufgrund von Preis und Aussagen des Herstellers, haben wir natürlich hohe Erwartungen, wie das Gerät in unseren Tests abschneidet.

    !

    Pro Test hatte der Saugroboter maximal 5 Minuten Zeit, um einen 1 m² großen Bereich, den wir vorab mit 50 g unterschiedlicher Materialien verunreinigt haben, zu säubern. Entweder er nutzte die vollen 5 Minuten aus oder er hat von selbst schon vorzeitig gestoppt.

    Kaffeebohnen

    Die Befreiung des Hartbodens von den Kaffeebohnen geschah zwar nicht in Windeseile, dafür aber gründlich. Lediglich 3 Bohnen konnten dem Roboter entkommen und sind auf der Fläche liegengeblieben. Die restliche Menge wurde zwar eingesaugt, aber das eher auf eine harte Tour – der Geruch erinnert an frisch gemahlenen Kaffee. Trotzdem sind wir im Gesamten mit dieser Leistung sehr zufrieden.

    Leinsamen

    Etwas schwieriger wird wohl das Einsaugen von Leinsamen sein – dachten wir zumindest! Der Vorwerk Roboter saugt mit kluger Strategie eine Bahn nach der anderen frei. Durch die kantige Vorderseite gelangt er auch leichter zu den Rändern und in die Ecken, was ihm einen Vorteil gegenüber runden Modellen verschafft. Schlussendlich blieben nur 6 der Mini-Samen zurück, was wieder für ein unglaubliches Ergebnis sorgt.

    Sand

    Das Einsaugen von Sand mit einer Körnung von 0,4 – 1,2 mm stellte die nächste Herausforderung dar. Es scheint, als ist der Roboter auch dieser gewachsen, denn er beseitigt den Sand ohne Schwierigkeiten. In den Ecken sind zwar Reste des Sandes aufzufinden, die restliche Fläche wurde aber blitzeblank gesäubert. Daraus ergibt sich auch schon langsam aber sicher eine Saugstrategie – ausgehend von der Mitte erledigt er dann den Rand.

    Haare

    Jetzt geht es den Haaren an den Kragen – diese müssen weg vom Hartboden, aber wie schlägt sich der Vorwerk VR300? Das direkte Einsaugen funktioniert problemlos, denn nach kurzer Zeit ist die Testfläche von den gesamten Haaren befreit. Negativ aufgefallen ist uns aber, dass sich die Haare zum größten Teil um die Bürsten wickeln und sich dort verfangen, anstatt in den dafür gedachten Behälter zu gelangen. Das Befreien der Bürsten stellt sich dann auch als eine mühselige Angelegenheit heraus, da zuerst die Abdeckung entfernt werden muss, bevor die Bürste selbst entnommen werden kann, um die verhedderten Haare zu lösen.

    Tierhaare

    Neben der fehlenden Stubenreinheit können auch die Haare unserer vierbeinigen Freunde zu einem lästigen Thema werden. Deswegen wird getestet, ob der Saugroboter von Vorwerk auch hier Hilfe leisten kann. Tatsächlich bereitet ihm das Einsaugen der Tierhaare kein wirkliches Problem, wenn er aber etwas mehr Zeit als nur 2 Minuten dafür aufgebracht hätte, wären auch vereinzelte Stellen komplett haarfrei geworden.

    Katzenstreu

    Das, um das Katzenklo, verteilte Katzenstreu sorgt für ständige und vor allem aufwendige Reinigungsabreiten, die künftig vom Saugroboter übernommen werden könnten. In unserem Test war es für den VR300 ziemlich einfach, das Streu einzusagen. Leider stoppt er aber auch hier den Saugvorgang nach ungefähr 1,5 Minuten, weshalb auch einiges an Streu liegen blieb.

    Übersicht der Testergebnisse auf Hartboden

    Für den Hartboden ist so gut wie jeder Roboter geeignet, die Frage ist nur, wie genau und effizient er darauf reinigt. In dem Diagramm werden die Saugleistung auf hartem Untergrund aller Saugroboter miteinander verglichen. Der hier getestete Vorwerk Kobold VR300 ist in dem hervorgehobenen Balken eingegliedert.

    Fazit

    Zusammenfassend konnte der Kobold VR300 ein ausgezeichnetes Testergebnis in Sachen Beseitigung von Hartboden-Verschmutzung erzielen. Somit können wir die Beschreibung als leistungsstarker Saugroboter nur bestätigen. Durch seine kantige Vorderseite gelang es ihm auch, die Ecken sehr gut von Schmutz zu befreien, worauf man bei runden Robotern oftmals verzichten muss.

    Haare im Allgemeinen werden ebenfalls komplett beseitigt, wobei sich lange Strähnen um die Borsten der Bürsten wickeln, welche dann davon wieder befreit werden müssen.

    Für die übermäßige Nutzung auf Hartboden ist der Kobold VR300 auf jeden Fall eine gute Wahl – hier lässt er so gut wie keine Wünsche offen.


    Saugtest auf Teppichen

    Der Kobold VR300 hat mit seiner Leistung auf Hartboden ordentlich vorgelegt, wir sind gespannt wie er sich auf den verschiedenen Teppichen schlägt. Die hohe Saugkraft und die breite Bodenbürste setzen natürlich wieder hohe Erwartungen. Laut Vorwerk kann das Gerät sowieso auf jeder Bodenart genutzt werden – wir hoffen natürlich auf eine Zustimmung unsererseits.

    !

    Pro Test hatte der Saugroboter maximal 5 Minuten Zeit, um einen 1 m² großen Bereich, den wir vorab mit 50 g unterschiedlicher Materialien verunreinigt haben, zu säubern. Entweder er nutzte die vollen 5 Minuten aus oder er hat von selbst schon vorzeitig gestoppt.

    Florloser Teppich

    Für unseren ersten Testversuch haben wir einen Sisalteppich mit 1.900 g/qm ausgewählt, welcher sich besonders für Eingangsbereiche eignet, da er sehr robust und pflegeleicht sein soll.

    Kaffeebohnen

    Wie auf dem harten Boden, haben die Kaffeebohnen auch auf dem florlosen Teppich keine Chance gegen den Roboter. Nach ungefähr 4 Minuten Saugzeit erklärt er die Teppichfläche für sauber, wobei auch nur noch 4 Bohnen übrig waren, die somit nicht ins Gewicht fallen.

    Leinsamen

    Den nächsten Versuch starten wir wieder mit den Leinsamen, die sich in den Rillen des Sisalteppichs einnisteten. Dadurch wurde es dem Saugroboter auch schwerer gemacht, als bei den Kaffeebohnen. Im Bereich des Randes blieben einige Samen zurück, was aber ein sehr gutes Ergebnis nicht beeinflusst.

    Sand

    Diese Aufgabe wird wohl nicht so einfach zu bewältigen sein, denn durch die geringe Körnung des Sandes, rutscht dieser einfach in die Vertiefungen des Teppichs hinein. Leider konnte uns der Saugroboter von Vorwerk keines besseren belehren – trotz der starken Saugleistung blieb relativ viel Sand zurück. Das Ergebnis ist somit im Vergleich zu den anderen eher enttäuschend.

    Übersicht der Testergebnisse auf florlosem Teppich

    Es wird immer bessere oder schlechtere Roboter geben – das liegt an den ständigen Optimierungen und der Herstellung neuer Produkte. Wichtig ist aber die Beurteilung von einzelnen Kriterien, wie zum Beispiel die Reinigung von florlosen Teppichen. In der Grafik finden Sie eine prozentuale Beurteilung der von uns unter die Lupe genommenen Roboter.

    Kurzflorteppich

    Auch ein Kurzflorteppich ist in vielen Haushalten zu finden und durfte in unserem Test daher auf keinen Fall fehlen. Wir haben einen Teppich aus Polypropylen mit einer Florhöhe von 9 mm und einem Florgewicht von  2000 g/m² verwendet.

    Kaffeebohnen

    Besser als zuvor – keine einzige Bohne ließ der Roboter zurück. Obwohl die Kaffeebohnen nun schon öfters als Test zum Einsatz kamen, überraschte uns dieses perfekte Ergebnis!

    Leinsamen

    Selbst auf Kurzflorteppich hat der Vorwerk Saugroboter ein leichtes Spiel gegen die winzigen Leinsamen. Nur wenige der Samen konnten sich vor dem Roboter schützen, diese beeindrucken aber nicht mal die Waage.

    Sand

    Auf den ersten Blick scheint es, als hätte der Roboter ein grandioses Ergebnis erzielt. Bei genauerem Hinsehen fällt aber sofort auf, dass sich einige Sandkörner in den Fasern des Kurzflorteppichs verfangen haben und so nicht mehr für den Saugroboter erreichbar sind. Das Endergebnis kann sich trotzdem sehen lassen.

    Haare

    Wie schon beim Hartboden, überzeugt der Roboter auch bei Haaren auf Kurzflorteppich. Nach 2 Minuten beendet er den Saugvorgang, da sich keine Haare mehr auf der Teppichfläche befinden. Erneut entsteht das Problem mit den um die Hauptbürste verwickelten Haare. Selbes Prozedere: Auch hier muss zuerst die Abnahme der Abdeckung und Kantenbürste erfolgen, bevor die Hauptbürste selbst entnommen und gereinigt werden kann.

    Tierhaare

    Eine ausgezeichnete Leistung erbringt der Vorwerk Saugroboter beim Einsaugen von Tierhaaren auf Kurzflorteppich. Alle Haare befinden sich ordnungsgemäß im Saugbehälter und sind somit leicht zu entsorgen.

    Übersicht der Testergebnisse auf Kurzflorteppich

    Ob der Roboter für die Reinigung von Kurzflorteppichen eingesetzt wird, müssen Sie letztendlich selbst entscheiden. Mit dem unterhalb eingefügten Diagramm möchten wir Ihnen aber ein Gefühl dafür geben, wie die Leistung des Roboters zu bewerten ist.

    Hochflorteppich

    Um den Saugroboter nochmal besonders herauszufordern, haben wir uns beim Hochflorteppich-Test für ein sehr dichtes Modell entschieden. Der Teppich besteht aus 100 % Polyester, einer Florhöhe von 18 mm und ist 1.500 g/qm² schwer.

    Kaffeebohnen

    Der dichte Hochflorteppich scheint bei der Beseitigung der Kaffeebohnen eine Hürde darzustellen. Der Vorwerk VR300 kann seiner gewohnten Geschwindigkeit nicht Stand halten und hätte so wohl etwas mehr Zeit benötigt, um den Teppich zu säubern. Einige Bohnen wurden aber eher in den Teppich gedrückt anstatt herausgezogen, was wohl auch eine längere Saugzeit nicht mehr geändert hätte.

    Leinsamen

    Auch hier schleicht der Roboter, im Vergleich zu anderen Teppichen, eher dahin. Selbst davon lässt er sich aber nicht beeinflussen, denn aufgrund seiner starken Saugleistung schafft er auch hier ein relativ gutes Ergebnis. Mit ein paar Resten in den Ecken und an den Rändern darf man hier nach 5 Minuten rechnen.

    Sand

    Alles andere als ein leichtes Spiel hat das Sauggerät mit dem Sand im Hochflorteppich, was sich auch nach kürzester Zeit bemerkbar macht. Schon nach 3 Minuten stoppt der Roboter und somit bleiben deutliche größere Rückstände als gewohnt zurück.

    Übersicht der Testergebnisse auf Hochflorteppich

    Die Grafik bietet einen Überblick, wie sich der Vorwerk Kobold VR300 im Vergleich zur Konkurrenz auf dem hochflorigen Teppich geschlagen hat.

    Fazit

    Der Vorwerk Kobold VR300 konnte sich auch auf Teppichen beweisen und ein gutes Ergebnis erzielen. Im Vergleich zu den Hartböden hat er hier aber etwas schlechter abgeschnitten.

    Hochflorteppiche scheinen die Saugleistung des Saugroboters von Vorwerk auch etwas zu beeinträchtigen, da er darauf automatisch abgebremst wird, was bei einigen anderen Robotern nicht so auffällig war. Bei den Kurzflorteppichen überzeugt er dafür wieder in voller Linie, was um einiges bedeutsamer ist, da solche Arten von Teppichen häufiger in Haushalten aufzufinden sind.

    Teppiche mit hohem Flor bereiten dem Roboter etwas Probleme bei der Geschwindigkeit und Leistung. Kurzflorteppiche hingegen werden ohne weiteres völlig frei gesaugt, weshalb gerade auf diesen bessere Ergebnisse erzielt werden konnten.


    App

    Mit der zur Verfügung stehenden MyKobold App kann der Roboter klarer Weise gestartet werden. Zusätzlich können hier aber auch Reinigungsmodi gewählt, Zeitpläne erstellt und in der Karte Zonen und No-Go-Lines eingezeichnet werden. Sie zeigt aber auch den Akkustand an, ermöglicht das Einsehen in diverse Statistiken sowie das Melden von Problemen und Geben von Feedback. Informationen über Ersatzteile und mögliches Zubehör oder auch Aufforderungen zu Wartungen sind in der App zu finden.

    Positiv zu erwähnen ist auch die „kontaktlose Steuerung“ durch die Smartphone-Verbindung. Damit ist gemeint, dass der Saugroboter per App immer und überall gestartet werden kann, unabhängig vom eigenen Standort.

    Hier sehen Sie eine Übersicht der App:

    Es wird der aktuelle Status des Roboters angezeigt. Bei "Start" beginnt er alle Räume zu reinigen, die für ihn zugänglich sind.
    Aus diesen Funktionen können Sie in der App auswählen.
    Die Erstellung einer Karte erfordert den Grundriss Ihres Hauses. Dafür drücken sie "Grundriss erstellen" und der Roboter prägt sich die Umgebung ein.
    Die Abbildung zeigt die Grundrisskarte ohne eingezeichneten Zonen. Es kann also nur "alle Räume" ausgewählt werden.
    Das Einzeichnen von Zonen ermöglicht es, dass einzelne Bereiche benannt und danach ausgewählt werden können.
    Bei den in Rot eingezeichneten Linien handelt es sich um die "No-Go-Lines"
    Nachdem Zonen festgelegt wurden, können Sie durch Tippen einzelne Bereiche auswählen und den Roboter dorthin schicken.
    Hier ist der Bericht einer vollendeten Reinigung zu sehen.
    Die Erstellung eines Zeitplans kann für den Alltag nützlich sein.
    Hier können Sie Einstellungen in Bezug auf Saugzeit und -modus treffen.
    Beim Zeitplan gibt es keine begrenzte Anzahl an Reinigungen, die hinzugefügt werden können.
    Verunreinigungen in kleinen Bereichen können durch die Spot-Reinigung schnell und gründlich beseitigt werden.
    Hier sehen Sie die Einstellungen, die dafür vorgenommen werden können.
    Die manuelle Steuerung wird eher selten in Verwendung sein.
    Vorwerk bietet direkt in der App einen Kundenservice für mögliche Fragen.
    Das Melden von Problemen oder das Beantworten von Fragen mittels FAQ's finden Sie ebenfalls in der App.
    Informationen über Ersatzteile stehen ebenfalls zur Verfügung. Die zusätzliche Ladestation ist hauptsächlich für eine Nutzung in einer weiteren Etage notwendig.
    Selbst über das Zubehör kann man sich in der App informieren.

    Eine modern gestaltete App mit vielen verschiedenen Funktionen ermöglicht ein nutzerfreundliches Bedienen.


    Ausstattung

    Den ersten Pluspunkt verdiente sich Vorwerk auf jeden Fall mit der schnellen und fehlerfreien Lieferung. Beim Öffnen der Verpackung sticht das hochwertige Sauggerät im modernen Design hervor. Enthalten ist all das, was für eine Nutzung notwendig ist. Entsprechende Verschleißteile oder Zusatzprodukte, wie zum Beispiel Ersatzfilter oder -seitenbürste, sind nicht enthalten. Diesen wird aber generell eine längere Lebensdauer zugerechnet, als jenen der günstigeren Konkurrenz.

    Es erfolgt eine vollständige Lieferung mit allen notwendigen Teilen. Der Filter und die Seitenbürste müssen vor Gebrauch selbst eingesetzt werden.

    Vollständiger Lieferumfang:

    • Saugroboter
    • Filter
    • Seitenbürste
    • Ladestation inklusive Kabel
    • Bedienungsanleitung

    Die Lieferung war vollständig und fehlerfrei und lässt somit keine Kritik zu. Die Verarbeitung des Roboters wirkt auf alle Fälle sehr hochwertig und unterstützt ein modernes Design.


    Erste Inbetriebnahme

    Bevor der Saugroboter von Vorwerk das erste Mal verwendet wird, empfehlen wir eine vollständige Aufladung von ungefähr 2 Stunden und 50 Minuten.

    So sollte eine korrekte Position des Roboters bei Aufladung aussehen.

    Hier finden Sie eine Anleitung: 

    1. Wählen Sie eine Platz für die Ladestation
    2. Seitlich der Station müssen jeweils 0,5 m, davor 1 m und darüber 0,3 m frei bleiben
    3. Staubbehälter öffnen und den in der Lieferung enthaltenen Filter einsetzen
    4. Seitenbürste gehört an der Unterseite des Saugroboters angebracht
    5. Roboter mit silberfarbenen Ladekontakten an die Ladestation anstellen
    6. Platzierung testen: Wählen Sie Spot-Reinigung – wird Station danach nicht wiedergefunden, wählen Sie einen neuen Platz für die Station
    7. MyKobold App herunterladen und Konto erstellen, per Mail langt ein Code zur Verifizierung ein
    8. Gerät in der App hinzufügen – Saugroboter + richtiger Typ (VR300) auswählen
    9. SPOT und ECO gedrückt halten bis das WLAN-Licht am Roboter langsam aufleuchtet und blinkt
    10. WLAN auswählen + Passwort eingeben
    11. Herstellung neuer Verbindung (über WLAN), Steuerung per App möglich
    12. Grundriss der Räumlichkeiten erlernen lassen

    Die Inbetriebnahme verlangt keine großen Kenntnisse und in der MyKobold App wird auch eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Verfügung gestellt.


    Steuerung

    Die Steuerung und Bedienung des VR300 erfolgt zur Gänze über die App oder auch teilweise über einige Tasten am Gerät selbst. Es gibt aber einige Funktionen, die ausschließlich über die App bedient werden können, wie etwa die Erstellung von Zeitplänen.

    Mithilfe von Zeitplänen können Sie Startzeiten für den Saugroboter bestimmen. Dabei können entweder komplette Geschosse oder auch nur einzelne Bereiche, durch das Einzeichnen von Zonen in der Karte, ausgewählt werden.

    Durch Zeitpläne wird eine deutliche Erleichterung des Haushalts ermöglicht, auch dann wenn Sie nicht zu Hause sind. Es erfolgt dadurch eine koordinierte Reinigung nach Ihren Wünschen.


    Reinigungsmodi

    Alle Räume: Dieser Modus kann direkt durch Drücken der Start-Taste oder auch per App gestartet werden. Dabei reinigt der Saugroboter die gesamte Fläche, die er erreichen kann. Größere Räume werden in ungefähr 4 x 4 m Bereiche geteilt. Bei niedrigen Akkustand, sucht der Roboter selbstständig die Ladestation auf und startet nach aufgeladenem Akku dort, wo er aufgehört hat.

    Zonenreinigung: Dieses Verfahren ermöglicht eine Reinigung von bestimmten Bereichen. Diese Bereiche werden nach Erkennen des Grundrisses und dem Einzeichnen von Zonen bestimmt. Nach Beendigung des Saugvorgangs, fährt das Gerät zur Ladestation zurück.

    Spotreinigung: Ein Bereich von 2 x 2 m wird gründlich gesaugt. Das eignet sich unter anderem sehr gut für den Eingangsbereich. Der Bereich kann aber auch auf 4 x 4 m vergrößert werden oder man wünscht eine doppelte Reinigung der Spot-Fläche. Die Spotreinigung kann per App oder auch per Taste am Roboter selbst gestartet werden.

    Eco-Modus: Der Modus sorgt für eine energiesparende Saugleistung. Somit wird die Saugstärke zwar verringert und der Sound leiser, der Akkustand sinkt dadurch aber langsamer. Der Roboter punktet hier mit einer Laufzeit von 90 Minuten, während der Standard-Modus eine Laufzeit von maximal 60 Minuten vorgibt.

    Manuelle Steuerung: Bei Bedarf kann der Roboter auch manuell gesteuert werden. Ob das eine praktische Zusatzfunktion ist, bleibt dem Nutzer selbst überlassen. Man könnte das Gerät so nämlich zu einem bestimmten Platz schicken, aber auch einfach dorthin tragen.

    Im Eco-Modus verfügt der Saugroboter über eine längere Laufzeit bis zur nächsten Aufladung. Bei regelmäßiger Anwendung sollte dieser Modus für den normalen Haushalt ausreichend sein.


    Pflege

    Wir empfehlen Ihnen, den Saugbehälter nach jeder Reinigung zu entleeren und zu reinigen. Dafür können Sie einfach die darüberliegende Klappe öffnen und mit Hilfe eines zusätzlichen Staubsaugers an der Saugöffnung des Staubehälters den Schmutz absaugen. Natürlich kann auch auf gängigere Weise der gesamte Staubbehälter samt Filter einfach entnommen und ausgeklopft werden. Das zusätzliche Absaugen ermöglicht aber eine längere Lebensdauer des Filters, wobei dieser, auf Empfehlung von Vorwerk selbst, einmal pro Jahr auszutauschen ist.

    Die seitliche Bürste können Sie einfach und schnell durch Abziehen vom Roboter trennen und dann ebenfalls reinigen. Dieser Schritt ist auch ausschlaggebend für das Entnehmen der Rundbürste. Dazu werden einfach die seitlichen Verschlussriegel gleichzeitig nach vorne gedrückt. Eine Reinigung der Sensoren des Saugroboters mit einem feinen weichen Tuch oder Wattestäbchen, ist ebenfalls ratsam.

    Die in der App vorgeschlagenen Updates können gerne installiert werden, denn so wird der Kobold VR300 von Vorwerk immer auf die neueste Software optimiert und erhält damit eine technische Weiterentwicklung. Die MyKobold App informiert Sie sogar über außergewöhnliche Wartungen vom Gerät und dessen Teilen, aber auch über diverse Probleme.

    Eine regelmäßige Reinigung sorgt für eine einwandfreie und starke Saugleistung.


    Gut zu wissen

    • Eine vollständige Akkuladung beträgt beim Vorwerk VR300 ungefähr 2 Stunden und 50 Minuten. Der Roboter kehrt übrigens schon bei einem Akkustand von 15 % an seine Ladestation zurück und ist erst wieder ab 25 % einsetzbar.
    • Im Standard-Modus liegt die Grenze der maximalen Saugzeit bei ungefähr 60 Minuten. Um hier noch etwas draufzulegen, hat Vorwerk den VR300 mit einem Eco-Modus ausgestattet, mit dem insgesamt 90 Minuten gesaugt werden können, bis der Roboter neu aufgeladen werden muss.
    • Durch Nutzung des Eco-Modus kann die Lautstärke etwas verringert werden – sie sinkt von der normalen Lautstärke 71 bis 73 Dezibel auf ungefähr 70 bis 72 Dezibel. Das ist auf die gedrosselte Saugstärke zurückzuführen, welche der Roboter in diesem Modus nutzen kann.
    • Der VR300 kann für Haushalte jeglicher Größe verwendet werden, denn wenn der Roboter einen zu niedrigen Akkustand erreicht, fährt er zurück an die Ladestation und startet von selbst bei vollständiger Aufladung. Erstaunlicherweise schafft er bei vollem Akku doch um die 120 m², wobei hierfür der Eco-Modus gewählt werden sollte.
    • Im Vergleich zu runden Saugroboter, bietet der Kobold VR300 eine bessere Kanten- und Eckreinigung, was auf seine eckige Vorderseite zurückzuführen ist.

    Preisverteilung unter den Saugrobotern

    Am Ende des Tages zählen nicht nur die Funktionen und Leistungen des Saugroboters, sondern auch der dafür zu bezahlende Preis. In dem Balkendiagramm sind die Roboter auf ihre unterschiedlichen Preisklassen aufgeteilt. So erhalten Sie nicht nur eine Informationen zu den Kosten Ihres Favoriten, Sie können ihn auch direkt mit den Preisen von anderen Geräten vergleichen.


    Vorteile

    • organisierte Navigation durch Laser-Distanz-Sensor
    • für alle Untergründe geeignet
    • flexible Karten- und Zonenerstellung
    • einfaches Erstellen von No-Go-Lines
    • hervorragende Saugkraft auf Hartböden
    • Lautstärke kann manuell verringert werden
    • Steuerung auch ohne Anwesenheit der Hausherren

    Nachteile

    • eher im preislich höheren Segment
    • keine Teppicherkennung
    • längere Härchen wickeln sich um die Bürste
    • Reinigung von Hochflorteppichen kann problematisch werden

    Unser Fazit

    Vorwerk hat mit diesem Saugroboter auf keinen Fall zu viel versprochen. Vor allem auf Hartboden erreicht der Kobold VR300 fast immer eine Spitzenleistung, sodass die Konkurrenz keine Chance auf Augenhöhe hat. Falls man aber auf der Suche nach einem Roboter mit Wischfunktion ist, hat sich der Roborock S5 Max als gute Alternative erwiesen.

    Bei Teppichen kommt es auf die Florhöhe an. Kurzflorteppiche stellen kein Problem dar, die Saugleistung ist weiterhin stark und auch die organisierte Navigation bleibt hier nicht aus. Auf Hochflorteppichen hingegen wird es für das Gerät immer schwieriger, sich genauso schnell fortzubewegen und auch die Saugleistung war hier nicht mehr so stark. Ein Haushalt mit einem überwiegenden Teil Teppichböden ist eher unwahrscheinlich, weswegen auch hier das Modell von Vorwerk vollkommen ausreichen und für eine ultimative Reinigung sorgen würde.

    Die einfache Karten- und Zonenerstellung, sowie die zeitliche Programmierung sprechen aber wieder eindeutig für diesen Roboter. Zusammenfassend handelt es sich tatsächlich um ein qualitativ sehr hochwertiges Gerät, durch das einem der Alltag erleichtert werden kann. Ob sich der Preis für die Anschaffung rentiert, hängt natürlich immer vom eigenen Befinden ab. Etwas günstiger wäre der Roborock S6, welcher sehr ähnliche Leistungsergebnisse in unserem Testverfahren abliefern konnte. Für uns zählt der Vorwerk Kobold VR300 aber eindeutig zu den Favoriten und wir können ihn auf jeden Fall mit gutem Gewissen weiterempfehlen!


    Gesamtbewertung

    Hier sehen Sie, wie die Gesamtbewertung des Saugroboters zustande gekommen ist. Die Überkategorien Navigation & Hindernisse, Reinigung Hartböden, Reinigung Teppiche, Wischleistung und Benutzerfreundlichkeit sowie die einzelnen Kriterien haben wir dabei individuell stark gewichtet.

    Kriterium Gewichtung Bewertung
    Navigation & Hindernisse 30 % 95,1 %
    Navigation im Raum 40 % 99 %
    Hinderniserkennung 30 % 95 %
    Funktionen 30 % 90 %
    Reinigung Hartböden 30 % 97,1 %
    Reinigungsleistung 50 % 100 %
    Reinigung Haare 20 % 93 %
    Ecken & Kanten 20 % 99 %
    Reinigung Katzenstreu 10 % 87 %
    Reinigung Teppiche 15 % 89,4 %
    Florloser Teppich 35 % 88 %
    Kurzflorteppich 35 % 98 %
    Hochflorteppich 30 % 81 %
    Wischleistung 15 % 0 %
    Wischleistung im Alltag 50 % 0 %
    Hartnäckige Flecken 20 % 0 %
    Ecken & Kanten 15 % 0 %
    Automatisches Moppwaschen 15 % 0 %
    Benutzerfreundlichkeit 10 % 88 %
    Verarbeitung 10 % 95 %
    Lieferumfang 10 % 85 %
    Bedienung 30 % 95 %
    Laufzeit & Ladezeit 20 % 75 %
    Lautstärke 10 % 85 %
    Wartung & Pflege 20 % 90 %
    Gesamtbewertung 79.87 %

    Häufig gestellte Fragen

    Wie unterscheidet sich der Kobold VR300 zum Vorgängermodell?

    Das Vorgängermodell VR200 hatte noch eine etwas kompliziertere Handhabung im Bezug auf Sperrzonen. Diese mussten mit Hilfe von Magnetbändern erstellt werden. Der Kobold VR300 hingegen ermöglicht eine Erstellung von No-Go-Lines direkt in der App. Außerdem bietet Vorwerk beim VR300 an, mögliche Updates in Verbindung mit WLAN und App durchzuführen. Beim Vorgänger musste dafür ein USB-Stick eingesetzt werden, was sich in der heutigen Zeit als eher altmodisch erweist.

    Wird der Kobold VR300 via Fernbedienung gesteuert?

    Dieser Roboter wird entweder durch die MyKobold App oder durch einzelne Tasten direkt am Gerät gesteuert. Die Nutzung einer Fernbedienung entfällt somit zur Gänze und ist auch nicht mehr im Lieferumfang enthalten.

    Warum wird dem Roboter eine bessere Kanten- und Eckereinigung zugesprochen?

    Die meisten Saugroboter haben mit der Reinigung von Kanten und Ecken oft Schwierigkeiten, was auf ihre runde Form zurückzuführen ist. Der Saugroboter von Vorwerk glänzt aber mit einem eher kantigen Design an der Vorderseite, wodurch es ihm möglich ist, auch die Kanten und die Ecken von lästigem Schmutz und Staub zu befreien.

    Erkennt der Saugroboter, wenn er auf einen Teppich auffährt?

    Grundsätzlich wurde der Vorwerk Saugroboter nicht mit einer eigenen Teppicherkennung ausgestattet, wie manch andere Roboter, die darauf automatisch ihre Saugleistung anpassen. Der VR300 bietet aber von Haus aus eine extrem starke Saugkraft, die auch für normale Teppiche ausreichend ist.

    Werden Hindernisse umfahren oder eher umgefahren?

    Der hier getestete Saugroboter verfügt über Ultraschall- und Infrarot-Sensoren, die ein Scannen der Umgebung ermöglichen. So kann der Roboter mögliche Gegenstände oder Hindernisse erkennen und ihnen im besten Fall ausweichen. Ein leichter Zusammenstoß kann zwar vorkommen, ist aber nicht weiter schlimm, da der Roboter über einen nachgebenden Pumper an der Vorderseite verfügt.
    Leichte, kleine Teppiche und Kabel sollten aber immer vor dem Reinigungsdurchgang beiseite geschafft werden.


    Technische Merkmale

    Hersteller
    Roboter-TypSaugroboter
    Hartböden
    Teppiche
    Erscheinungsdatum2019
    Erhältliche FarbenWeiß
    Navigationmit System und Kartierung
    Von uns empfohlene Flächeunbegrenzt
    Multi-Raum tauglich
    Max. Schwellenhöheca. 2 cm
    Schwarze Fliesen/Teppiche
    Für Haustiere/viele Haare geeignet
    Akku-Laufzeit1 h 30 min
    Ladezeit bei leerem Akku2 h 50 min
    Aufladen überLadestation (automatisch)
    Akku Technologie5130 mAh Lithium-Ionen-Akku
    Lautstärke70 - 73 dB
    ReinigungsprogrammeAlle Räume, Zonenreinigung, Spotreinigung, Eco-Modus, Manuelle Steuerung
    Saugleistung verstellbarja
    Teppicherkennung
    Automatische Erhöhung der Saugleistung bei Teppichen
    Hauptbürste
    Breite der Hauptbürste23.4 cm
    Staubbehältervolumen0.53 ml
    Feinstaubfilter (z.B. HEPA)
    Wischfunktion
    Spart Teppiche beim Wischen aus
    Steuerung überApp, Roboter
    Appsteuerung
    SprachsteuerungAmazon Alexa
    Kartenerstellung der Räumlichkeiten
    Speichert mehrere Etagen in Karte
    Sperrzonen
    Nicht-Wisch-Zonen
    Bereichsreinigung
    AbsturzsensorInfrarot-Sensoren
    EntfernungssensorInfrarot-Sensoren, Laser-Distanz-Sensoren
    Sensor für smarte Navigation
    Objekterkennung (Kamera/Laser)
    Absaugstation
    Motorleistung85 W (65 W Eco-Modus)
    Saugleistung2000 Pa
    Maße34 x 34 x 9 cm
    Gewicht4.3 kg
    Zubehör
    • Ladestation
    • Netzkabel


    Kundenerfahrungen

    Erfahrungsberichte

    Keine Erfahrungsberichte vorhanden


    Sie haben noch Fragen oder wollen Ihre Meinung zum Produkt teilen?


    849,00 €

    inkl. 19% MwSt.