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Roborock S7 MaxV - Testbericht + Erfahrungen 2022

Eine vibrierende Wischplatte, eine starke Saugleistung, Hinderniserkennung bei Nacht und die Möglichkeit zur Videotelefonie - er hat die modernste Technik, die momentan in einem Hybridroboter zu finden ist.

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Eine vibrierende Wischplatte, eine starke Saugleistung, Hinderniserkennung bei Nacht und die Möglichkeit zur Videotelefonie - er hat die modernste Technik, die momentan in einem Hybridroboter zu finden ist.
  • Roboter-Typ Saug-Wisch-Roboter
  • Empfohlene Fläche unbegrenzt
  • Geeignete Böden Hartböden & Teppiche
  • Max. Schwelle ca. 2 cm
  • Multiraum
  • App
  • Für Haare geeignet

    Gesamtbewertung

    94.71 %

    "Hervorragend"

    Navigation & Hindernisse
    98.6%
    Hartbodenreinigung
    97.17%
    Teppichreinigung
    79.07%
    Wischleistung
    96.1%
    Benutzerfreundlichkeit
    97%
    Weitere Details zu den Ergebnissen ❯❯

    Fazit zum Roborock S7 MaxV: Mit modernster Technologie kämpft sich dieser Hybridroboter bis ganz nach oben!

    Mariella

    Mariella | Unser Testverfahren

    Der Roborock S7 MaxV kann unter anderem mit seiner außergewöhnlich guten Sensorik punkten und stellt hier seine Konkurrenten in den Schatten. Seine überdurchschnittlich starke Saugleistung von 5100 Pascal sorgt für hervorragende Saugergebnisse und ganz nebenbei verfügt er über viele Besonderheiten, wie zum Beispiel eine vibrierende Wischplatte. Na, neugierig geworden? Der nachstehende Bericht enthält alle Informationen, die Sie vor dem Kauf des Roboters wissen müssen.


    Testvideo

    Der beste Hybridroboter am derzeitigen Markt?

    Das neue Flaggschiff von Roborock: Der S7 MaxV! Ihn gibt es auch in der Plus- (inkl. Absaugstation) und in der Ultra-Variante. Letztere enthält eine automatische Lade- und Reinigungsstation, welche sowohl den Schmutz absaugt als auch das Wischtuch säubert. Wir möchten nicht zu viel verraten, aber eines sagen wir bereits vorweg: Die Reinigung der Bodenflächen war noch nie so einfach! Ob wir zu viel versprechen? Das nachstehende Video und unser exzellent ausgearbeiteter Testbericht geben Ihnen einen Einblick in die Welt des Roborock Roboters!


    Navigation, Hindernisse & Sensoren

    Der Hersteller hat sich hier besonders bemüht und dem S7 MaxV alles an Sensorik verpasst, was momentan möglich ist. Somit soll es für den Roboter ein Kinderspiel sein, sich mühelos in den Räumlichkeiten zu orientieren und Möbelstücken oder möglichen Hindernissen elegant auszuweichen.

    !

    Wie der Roborock S7 MaxV sein Saugprinzip nun wirklich umsetzt, testen wir in einem 10 m² großen Raum, der mit Sägespänen verunreinigt wurde.

    Anders als seine Vorgänger navigiert der MaxV nicht nur mit einem LiDAR-Sensor (Laser-Distanzmesser), sondern arbeitet gleichzeitig auch mit einer RGB-Kamera und führt 3D-Licht-Scans durch. Diese Technologie ist unter anderem für die äußerst ausgeprägte Hinderniserkennung erforderlich, darauf kommen wir jedoch im Beitrag weiter unten noch einmal zurück. Zuerst beschäftigen wir uns mit der allgemeinen Navigation, wofür wir den Roboter in unseren mit Sägespänen verunreinigten Testraum gesetzt haben. Um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, haben wir seine Saugstärke auf das Maximum gestellt und den in der App einstellbaren dreifachen Reinigungsvorgang aktiviert.

    Der Roborock navigiert sich hervorragend durch unseren Raum.

    Zu Beginn fährt der Roboter den Kanten entlang, wobei er auch den Bereich unter der Essgruppe nicht ignoriert – bis auf den Stuhl rechts, diesen haben wir ehrlicherweise auch etwas ungünstig platziert. Die Schwingstühle nebenan werden in der Regel auf Grund der ausgeprägten Hinderniserkennung gemieden, jedoch wurden diese bereits vorab in der Karte vermerkt und wir hatten die Möglichkeit dem Roboter zu befehlen, diese „Hindernisse“ zu ignorieren. Somit wurde auch hier der darunterliegende Bereich gereinigt.

    Generell bewegt er sich äußerst strukturiert und reinigt dann in geraden Bahnen die restliche Fläche. Innerhalb einer halben Stunde hat er seine Arbeit erledigt – diese Zeit war jedoch gar nicht notwendig, denn nach ungefähr 13 Minuten war unser Testraum bereits sauber.

    Kamera

    Auf der Front des Roboters befindet sich die RGB-Kamera und die Linse für die 3D-Licht-Scannung. Zusätzlich findet man hier ein LED-Licht zur besseren Fortbewegung bei völliger Dunkelheit. Die Funktionsweise des 3D-Licht-Scans behandeln wir im Bericht weiter unten – wir gehen jetzt erstmal auf die verschiedenen Funktionen der Kamera näher ein, denn in ihr steckt mehr, als man vorerst vermutet. Hier hat man unter anderem nämlich die Möglichkeit einzusehen, was in den eigenen vier Wänden gerade so passiert. Gleichzeitig gibt es die Option Videoanrufe zu tätigen – ja, Sie haben hier richtig gelesen, man kann tatsächlich Videotelefonieren. Während man den Roboter mit Kameraeinsicht über den Fernbedienungsmodus steuert, kann man sich mit dem Gegenüber unterhalten. So ist eine schnelle Kontaktaufnahme mit Personen oder sogar Haustieren garantiert. Um die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen hat man sich hier natürlich gekümmert – der Roborock S7 MaxV wurde vom TÜV Rheinland sogar als sehr sicheres Smart-Home-Produkt zertifiziert. Die Kameraeinsicht kann außerdem mit einem selbst erstellten Passwort geschützt werden, sodass der Zugang für Dritte verwehrt wird.

    Kartenerstellung

    Mit der App lassen sich bis zu fünf Karten erstellen und speichern – das hat den Vorteil, dass der Roboter auch in Haushalten mit mehreren Etagen einsetzbar ist und er sich in jedem Stockwerk sofort zurechtfindet. Neben der standardisierten 2D-Kartenspeicherung gibt es beim S7 MaxV auch eine 3D-Ansicht, diese hat jedoch keinen besonderen Nutzen – hier geht es lediglich um die persönliche Vorliebe. IPhone-Besitzer können sich über eine weitere Kartenansicht namens Matrix freuen.

    Mit der Kartenerstellung kann man dann auf verschiedene Features und Funktionen zugreifen, wie zum Beispiel die spezifische Möbelreinigung oder die Punktreinigung.

    Häufigkeitsverteilung der Kartenerstellung bei Saugrobotern

    Wenn ein Roboter in der Lage ist, seine Umgebung wahrzunehmen, zu scannen und dafür eine entsprechende Grundrisskarte zu erstellen, bringt das im Alltag viele Vorteile. Die Reinigungen erfolgen so systematisch und gründlicher. Außerdem ist die Kartenerstellung auch für viele andere Nutzungs- und Funktionsmöglichkeiten ausschlaggebend. In dem darunter eingefügten Kreisdiagramm wird deutlich dargestellt, wie viele unserer getesteten Saugroboter eine Karte Ihrer Räumlichkeiten erstellen können.

    Kann Karten erstellen (Roborock S7 MaxV)
    Kann keine Karten erstellen

    Sperrzonen

    Eine mittlerweile weit verbreitete Funktion ist die Erstellung und Nutzung verschiedener virtueller Sperrbereiche. Hier gibt es drei verschiedene Varianten – jede davon lässt sich schnell und einfach in der Grundrisskarte errichten.

    Sperrzone

    Es gibt Bereiche im Haushalt, welche der Roborock meiden soll? Mit der Sperrzonenerstellung ist das kein Problem! In nur wenigen Sekunden kann eine solche Fläche eingezeichnet werden, ganz egal wie groß und in welchem Bereich (ausgenommen Ladestation). Die für uns in der App sichtbare Fläche wird vom Roboter zuverlässig gemieden.

    Wischfreie Zone

    Um gewisse Bereiche vor Nässe zu schützen kann man eine wischfreie Zone erstellen. Dank der VibraRise Technologie ist der Roboter in der Lage sein Wischtuch anzuheben, somit werden Zonen wie diese zwar gesaugt, jedoch nicht gewischt.

    Sperrlinie

    Sie haben Besuch und möchten Ruhe im Esszimmer? Trotzdem soll der Rest des Wohnbereiches gereinigt werden? Das ist mit der Erstellung einer Sperrlinie kein Problem! Gewisse Räume oder Bereiche können so abgegrenzt werden – dem Roboter ist die Zufahrt damit verwehrt.

    Häufigkeitsverteilung der Errichtung von Sperrzonen bei Saugrobotern

    Soll sich der Saugroboter von bestimmten Bereichen und Flächen fern halten, ist es eine große Erleichterung, wenn die entsprechende Roboter -App die Erstellung von sogenannten Sperrzonen anbietet. Unabhängig davon, ob nur eine einfache Abgrenzung oder ein ganzer Bereich aufgezogen wird, beides ist im Handumdrehen erledigt und schafft Erleichterung. In der Abbildung ist gut zu erkennen, bei wie vielen Robotern Sie sich auf die Nutzung von Sperrzonen freuen können.

    Virtuelle Sperrzone möglich (Roborock S7 MaxV)
    Virtuelle Sperrzone nicht möglich

    Hindernisse am Boden

    Um uns seine Navigation und Hinderniserkennung genauer ansehen zu können haben wir den S7 MaxV in unseren mit Objekten versehenen Testraum gesetzt. Hier gilt es, den Hindernissen so gut wie möglich auszuweichen – der Roborock muss uns nun also zeigen, wie gut er mit seiner Kamera und Sensorik tatsächlich navigieren kann.

    Bis auf den Fransenteppich ist hier alles so geblieben, wie es war.

    Wir kommen hier direkt auf den Punkt: Die Hinderniserkennung ist hervorragend! Gute Ausweichmanöver sind wir bereits von seinen Vorgängern gewohnt, doch der Hersteller hat hier nochmal eine Schippe draufgelegt. Durch die 3D-Licht-Scannung wird ein für uns unsichtbares Muster in den Raum projiziert. Sobald sich das Muster in seiner Form verändert, weiß der Roborock, dass er sich einem Objekt nähert. Mit seiner Kamera gelingt es ihm sogar wahrzunehmen, um welches Objekt es sich handelt und er passt dann seine Reinigung dementsprechend an.

    Ja, der Teppich befindet sich nicht mehr auf der Testfläche. Dieser gilt auch nicht als Hindernis in dem Sinne, wichtig hierbei ist lediglich, dass der Roboter nicht in den Fransen hängen bleibt. Und diese Aufgabe ist dem Roborock gelungen. Nachdem er den rosa Teppich über die Fläche geschoben hat, wurde dieser als Stück Stoff wahrgenommen. Da er solche Hindernisse dann mit etwas mehr Abstand meidet, um sich nicht zu verheddern, hat er sich selbst den Weg versperrt, sodass wir den Teppich dann entfernen mussten.

    Um seine Fähigkeiten auch bei schlechten Lichtverhältnissen anwenden zu können, besitzt der Roborock ein verbautes LED-Licht an der Front. Dadurch ist es ihm möglich Hindernisse selbst bei völliger Dunkelheit zu erkennen. In der App kann man die Nutzung des Lichts zwar aktivieren/deaktivieren – wann der Roboter dieses dann ein- oder ausschaltet, entscheidet er jedoch selbst.

    Das LED-Licht sorgt selbst nachts für eine gute Hinderniserkennung.

    Durch die ausgereifte Hinderniserkennung können selbst kleine Gegenstände wahrgenommen werden. Ob Tag oder Nacht – der Roborock weicht zuverlässig aus.

    Häufchen-Erkennung

    Wir wissen bereits, dass der Roborock eine sehr ausgereifte Hinderniserkennung besitzt, demnach sollte es auch kein Problem für ihn sein, Haustierhinterlassenschaften erfolgreich zu meiden. Wir haben das überprüft und vier Fake-Hundehäufchen unterschiedlicher Größe und Konsistenz in unserem Testareal verteilt. Wie wir bereits erwartet haben, wird jedes der Häufchen als solches wahrgenommen und tatsächlich berührungslos umfahren.

    Der Roborock hat jedes unserer verteilten Häufchen wahrgenommen.

    Höhenüberwindung

    Da sich in ziemlich jedem Haushalt gewisse Höhenunterschiede, wie zum Beispiel Türschwellen, befinden, haben wir den Roboter auf die Möglichkeit der selbstständigen Überwindung solcher überprüft. Als Simulation nutzen wir hier verschieden starke Holzplatten. Unsere 2 cm starke Platte konnte problemlos überwunden werden, bei der 2,5 cm starken Platte war aber dann Schluss.

    Höhenunterschiede von bis zu 2 cm können selbstständig vom Roboter überwunden werden.

    Unterfahren von Möbeln

    Mit einer Höhe von 9,7 cm ist der Roborock in der Lage Bereiche unter Möbelstücken zu reinigen, welche mit einem herkömmlichen Staubsauger nur schwer oder gar nicht zu erreichen sind.

    Ab einer Höhe von 10 cm kann der Roborock den darunterliegenden Bereich befahren.

    Absturzsicherheit

    Auf der Unterseite wurden 6 Sensoren verbaut, welche das Abstürzen des Roboters, zum Beispiel im Bereich von Treppen, vermeiden sollen. Um diese Sensorik zu überprüfen haben wir den Roboter in eine erhöhte Position gebracht und eine automatische Reinigung gestartet. Der Abgrund wird sofort wahrgenommen, sodass der Roboter rechtzeitig umdreht, um nicht in die Tiefe zu stürzen. Der Roborock kann also problemlos in der Nähe von Treppen oder anderen Abgründen platziert werden – man kann sich darauf verlassen, dass er nicht fällt.

    Der kleine Haushaltshelfer stürzt nicht in die Tiefe.

    Schwarze Böden

    Es gibt Roboter am Markt, welche Schwierigkeiten mit der Fortbewegung auf dunklen Untergründen haben. Das ist beim S7 MaxV nicht der Fall – er navigiert problemlos sowohl auf schwarzem Bodenbelag als auch auf tiefschwarzem Teppich!

    Der Roboter kann sich auch auf dunklen Untergründen problemlos fortbewegen.

    Untergrunderkennung

    Viele Hersteller werben mit einer Teppicherkennung, nicht jeder Roboter hat diese aber auch drauf. Der Roborock S7 MaxV beherrscht eine solche Erkennung dank ausgereifter Sensoren – sobald er sich auf einem Teppich befindet, erkennt er diesen sofort und erhöht seine Saugleistung auf das Maximum. Doch wie geht der Roboter mit einem Teppich um, sobald er sich in der Wischfunktion befindet?

    Hier hat sich der Hersteller ein besonderes Feature überlegt: Auch wenn die Wischplatte installiert wurde, ist der Roboter in der Lage Teppiche zu saugen, jedoch nicht zu wischen. Klingt doch gut, oder? Doch wie funktioniert diese Methode? Die VibraRise Technologie macht es möglich, dass die Wischplatte 0,5 cm angehoben bzw. gesenkt werden kann. Sobald der Roboter also einen Teppich als solchen wahrnimmt, wird seine Wischplatte angehoben, sodass die Teppichoberfläche von der Feuchtigkeit des Wischtuchs verschont bleibt. Das ganze Spektakel ist nicht nur theoretisches Gerede, das funktioniert tatsächlich.

    Soll ein Teppich jedoch komplett gemieden werden, so das in der App einstellbar – der Roborock befährt eine solche Oberfläche dann nicht.

    Seine Teppicherkennung funktioniert hervorragend.

    Häufigkeitsverteilung der Untergrunderkennung bei Saugrobotern

    Hier werden Sie darüber aufgeklärt, welche Anzahl der von uns getesteten Saugroboter über eine sogenannte Untergrunderkennung verfügen. Der Roboter erkennt so nämlich automatisch seinen Untergrund und sobald ein Teppich befahren wird, wendet er seinen maximalen Saugmodus an. Das ist äußerst praktisch!

    Besitzt eine Teppicherkennung (Roborock S7 MaxV)
    Besitzt keine Teppicherkennung

    Die Navigation des Roborocks ist hervorragend, er schlängelt sich gekonnt durch die Wohnfläche und weicht Hindernissen nahezu berührungslos aus. Seine Teppicherkennung sorgt für makellose Reinigung dieser Oberfläche – im Wischmodus wird das Wischtuch einfach angehoben und die Teppichfläche so vor Nässe geschützt.


    Saugtest auf Hartböden

    Eine gute Saugleistung sind wir bereits von seinem Vorgänger, dem S7 gewohnt. Der Hersteller setzt hier jedoch nochmal einen drauf und brachte die Saugleistung des Roborock S7 MaxV auf 5100 Pascal – das ist momentan die stärkste Saugleistung eines Saugroboters am derzeitigen Markt! Doch kann der kleine Haushaltshelfer auch wirklich damit punkten? Wir haben das für Sie getestet.

    !

    Pro Test hatte der Saugroboter maximal 10 Minuten Zeit, um einen 2 m² großen Bereich, den wir vorab mit 150 g unterschiedlicher Materialien verunreinigt haben, zu säubern. Entweder er nutzte die vollen 10 Minuten aus oder er hat von selbst schon vorzeitig gestoppt.

    Kaffeebohnen, Leinsamen, Sand

    Nun gilt es unsere mit Kaffeebohnen, Leinsamen und Sand verschmutzte Fläche zu säubern – schafft das der Roborock S7 MaxV ohne Probleme? Ganz klar, Ja! Ein kleiner Teil der Verschmutzung ist in den Eckbereichen liegen geblieben, das ist auf Grund seiner Form jedoch nicht anders möglich.

    Haare

    Ob Haustierbesitzer oder nicht – am Boden liegende Haare findet man in so gut wie jedem Haushalt. Wir haben den Roboter darauf getestet, ob er diese zuverlässig entfernen kann. Hierfür wurden sowohl kurze Tierhärchen als auch längere Haare auf dem Testbereich verteilt. Der Roborock zeigte sich von seiner besten Seite, denn die Fläche wurde erfolgreich gesäubert.

    Nun gilt es, die Bodenbürste von den verwickelten Haaren zu befreien. Da es sich hier um eine borstenlose Variante handelt, gelingt das schnell und unkompliziert – die verwickelten Haare können einfach von der Silikonoberfläche abgezogen werden.

    Das Entfernen der verwickelten Haare ist dank der Silikonbürste kein Problem.

    Katzenstreu

    Herumliegende Katzenstreu – Katzenbesitzer können ein Lied davon singen. Gut, dass wir den Roborock als Unterstützung im Haus haben, er kann die verschmutzte Fläche nämlich ohne großen Aufwand reinigen. Der Ecken- Kantenbereich konnte zwar nicht erreicht werden – die schrägen Wände des Katzenklos sind aber auch eine Gemeinheit.

    Nach beendetem Saugdurchgang befindet sich noch übrig gebliebener Staub auf der Fläche, wobei sich dieser im Gegensatz zu dem Ergebnis mancher Konkurrenten eher in Grenzen hält. Dennoch nutzen wir die Gelegenheit und lassen den Roboter die Fläche wischen. Das Endergebnis kann sich sehen lassen!

    Der Roborock konnte auch den übrig gebliebenen Staub entfernen.

    Übersicht der Testergebnisse auf Hartboden

    Für den Hartboden ist so gut wie jeder Roboter geeignet, die Frage ist nur, wie genau und effizient er darauf reinigt. In dem Diagramm werden die Saugleistung auf hartem Untergrund aller Saugroboter miteinander verglichen. Der hier getestete Roborock S7 MaxV ist in dem hervorgehobenen Balken eingegliedert.

    Fazit

    Bei der Hartbodenreinigung konnten uns bereits seine Vorgänger überzeugen – der S7 MaxV hat unsere Erwartungen dennoch übertroffen: Er konnte sich mit solch beeindruckenden Ergebnissen an die Spitze kämpfen. Ob grober oder feiner Schmutz – der Roboter schafft es, alles zuverlässig einzusaugen. Die silikonierte Bodenbürste sorgt für eine hervorragende Aufnahme von Haaren. Längere Haare, die sich um die Bürste gewickelt haben, lassen sich blitzschnell entfernen.

    Der S7 MaxV schlägt sich sehr gut auf Hartboden und stellt einige Konkurrenten in den Schatten. Er kann nahezu jede Art von Verschmutzung entfernen und sorgt so für glänzende Böden!


    Saugtest auf Teppichen

    Um uns im Haushalt ideal zu unterstützen, sollten auch Teppiche von einer gründlichen Reinigung profitieren. Um den Roborock darauf zu testen, haben wir ihn auf verschiedene Teppicharten gesetzt.

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    Pro Test hatte der Saugroboter maximal 10 Minuten Zeit, um einen 2 m² großen Bereich, den wir vorab mit 150 g unterschiedlicher Materialien verunreinigt haben, zu säubern. Entweder er nutzte die vollen 10 Minuten aus oder er hat von selbst schon vorzeitig gestoppt.

    Florloser Teppich

    Für unseren ersten Testversuch haben wir einen Sisalteppich mit 1.900 g/qm ausgewählt, welcher sich besonders für Eingangsbereiche eignet, da er sehr robust und pflegeleicht sein soll.

    Kaffeebohnen, Leinsamen, Sand

    Vor allem im Eingangsbereich sind solch robuste und pflegeleichte Teppiche zu finden. Viele unserer bisher getesteten Roboter sind mit dem florlosen Teppich überfordert. Auch der Roborock hat etwas zu kämpfen und lässt auf Grund der Rillen ein paar Reste übrig, trotzdem kann er sich vor viele Konkurrenten drängen.

    Übersicht der Testergebnisse auf florlosem Teppich

    Es wird immer bessere oder schlechtere Roboter geben – das liegt an den ständigen Optimierungen und der Herstellung neuer Produkte. Wichtig ist aber die Beurteilung von einzelnen Kriterien, wie zum Beispiel die Reinigung von florlosen Teppichen. In der Grafik finden Sie eine prozentuale Beurteilung der von uns unter die Lupe genommenen Roboter.

    Kurzflorteppich

    Auch ein Kurzflorteppich ist in vielen Haushalten zu finden und durfte in unserem Test daher auf keinen Fall fehlen. Wir haben einen Teppich aus Polypropylen mit einer Florhöhe von 9 mm und einem Florgewicht von  2000 g/m² verwendet.

    Kaffeebohnen, Leinsamen, Sand

    Wir reden nicht lange um den heißen Brei: Bei der Reinigung auf Kurzflorteppich hat uns der Roborock definitiv überzeugt! Dank der besonders guten Navigation konnten bereits im ersten Durchgang viele Schmutzpartikel entfernt werden. Nach Beendigung seines Reinigungsdurchgangs können wir nur von einer sehr sauberen Testfläche reden, die übrig gebliebenen Reste sind nicht wirklich der Rede wert.

    Haare

    Der Hersteller hat auf eine Bodenbürste aus Silikon gesetzt und somit auch eine gründliche Entfernung von am Boden liegenden Haaren garantiert. Während er im ersten Saugdurchgang noch ein paar Schwierigkeiten hatte, konnte er nach Beendigung der Reinigung jedoch ein sehr gutes Ergebnis erzielen. Auch die erneute Säuberung der Bodenbürste war kein Problem.

    Auch hier haben sich die längeren Haare um die Bürste gewickelt. Das Entfernen dieser war schnell erledigt.

    Übersicht der Testergebnisse auf Kurzflorteppich

    Ob der Roboter für die Reinigung von Kurzflorteppichen eingesetzt wird, müssen Sie letztendlich selbst entscheiden. Mit dem unterhalb eingefügten Diagramm möchten wir Ihnen aber ein Gefühl dafür geben, wie die Leistung des Roboters zu bewerten ist.

    Hochflorteppich

    Um den Saugroboter nochmal besonders herauszufordern, haben wir uns beim Hochflorteppich-Test für ein sehr dichtes Modell entschieden. Der Teppich besteht aus 100 % Polyester, einer Florhöhe von 18 mm und ist 1.500 g/qm² schwer.

    Kaffeebohnen, Leinsamen, Sand

    Bereits seine Vorgänger hatten mit unserem Hochflorteppich zu kämpfen – auch der S7 MaxV ist mit dieser Situation überfordert. Der äußerst weiche Untergrund sorgt für Fortbewegungsprobleme, somit navigiert er sehr chaotisch über den Testbereich. Durch die fehlerhafte Rotierung der Bodenbürste, wird der Roboter mehrmals zum Anhalten gezwungen. Trotz allem hat er ein solides Ergebnis abgelegt.

    Übersicht der Testergebnisse auf Hochflorteppich

    Die Grafik bietet einen Überblick, wie sich der Roborock S7 MaxV im Vergleich zur Konkurrenz auf dem hochflorigen Teppich geschlagen hat.

    Fazit

    Auf unserem Kurzflorteppich hat er eine überraschend gute Leistung gezeigt, während er auf dem florlosen Teppich und jenem mit hohem Flor jedoch weniger gut abgeschnitten hat. Hier muss er auf den ein oder anderen Konkurrenten hoch blicken, wie zum Beispiel den Ecovacs T8 AIVI.

    Für den Hausgebrauch ist seine Reinigungsleistung auf Teppichböden absolut ausreichend, jene mit hohem Flor sollten jedoch weiterhin händisch gesaugt werden, denn hier hat der S7 MaxV mit Navigationsschwierigkeiten zu kämpfen.


    Wischfunktion

    Die Wischfunktion des S7 MaxV ist mit Sicherheit eines der Highlights, denn wie bereits von den Vorgängermodellen schon bekannt, besitzt auch er die VibraRise-Schallvibrationstechnologie. Die vibrierende Wischplatte schrubbt die Bodenfläche mit gleichmäßigem Druck bis zu 3000 Mal pro Minute. Ergänzend hat der Hersteller auch hier einen Hebemechanismus verbaut – diesen haben wir bereits bei der Teppicherkennung gezeigt. Neben diesen besonders lobenswerten Eigenschaften bietet die separat erhältliche Ultra-Station zusätzlichen Komfort, hier wird nämlich das Wischtuch automatisch gereinigt.

    Das Mikrofasertuch befindet sich mit einem Klettverschluss auf der Wischplatte.

    Um für Individualität zu sorgen, kann man hier zwischen zwei verschiedenen Wischvarianten wählen: Der Standardvariante und der gründlichen Variante. Letztere ist, wie der Name schon sagt, für eine besonders intensive Reinigung zuständig. Die Bahnen werden dann nämlich stärker überlappt, sodass der Roboter die Fläche mehrmals wischt.

    Zudem lässt sich die abzugebende Wassermenge regulieren, sodass sowohl empfindliche als auch strapazierfähige Böden die passende Reinigung erhalten.

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    Pro Test hatte der Saugroboter wieder 10 Minuten Zeit, um einen 2 m² großen Bereich, den wir vorab mit unterschiedlichen Flüssigkeiten verunreinigt haben, zu säubern. 

    Kaffeeflecken & Saftflecken

    Der Roborock muss nun seine Wischleistung auf unserer mit Kaffee- und Saftflecken verschmutzten Fläche unter Beweis stellen. Wir wissen nicht warum, doch aus irgendeinem Grund konnte der Roboter hier nicht tadellos navigieren – seine Fahrweise zeigte sich etwas chaotisch. Dennoch schaffte er es, die klebrigen Flecken gut zu beseitigen.

    Nach Beendigung des Reinigungsvorgangs befindet sich zwar noch ein bräunlicher Schleier auf der Oberfläche, das lässt sich jedoch auf die Extremsituation der Verschmutzung zurückführen. Eine solche Menge an Schmutz kann vom Wischtuch einfach nicht aufgenommen werden. Mit der zusätzlich erhältlichen Ultra-Station würde man dieses Problem umgehen, denn hier wird das Wischtuch regelmäßig ausgewaschen.

    Das Wischtuch ist vollgesaugt – irgendwann kann es dann keinen weiteren Schmutz mehr aufnehmen.

    Schuhabdrücke

    Schuhabdrücke im Eingangsbereich findet man immer und immer wieder. Gut, dass sich in Zukunft der S7 MaxV darum kümmern kann, denn das ist für ihn ein Kinderspiel. Dank der leicht vibrierenden Wischplatte wird die erdige Verschmutzung sogar von unserem leicht angerauten Boden gelöst. Das einzige Problem, mit welchem dieser Roboter jedoch nicht allein ist, ist die ungenaue Kantenreinigung. Das Wischtuch befindet sich am Hinterteil des Roboters und ist nicht so breit wie der Haushaltshelfer selbst, deshalb können Ecken und Kanten nicht zur Gänze erreicht werden.

    Die gesäuberte Fläche (rechts) weist nur noch Schmutzstellen im Bereich der Kanten auf.

    Fazit

    Die VibraRise Technologie zeigt Wirkung, denn selbst hartnäckiger Schmutz kann gut gelöst werden. Dass die Kanten nicht makellos gereinigt werden, liegt an der Form des Roboters – dieses Problem ist uns bereits bekannt. Da das Wischtuch irgendwann vollgesogen ist und keinen weiteren Schmutz mehr aufnehmen kann, ist es vor allem bei höherem Verschmutzungsgrad notwendig, dieses bereits während dem Reinigungsvorgang auszuwaschen. Mit der separat erhältlichen Ultra-Station bleibt uns das erspart – hier wird das Wischtuch nämlich in regelmäßigen Abständen bereits während des Reinigungsvorgangs gesäubert – und das ganz automatisch. Der S7 MaxV kann seine Arbeit danach mit sauberem Mikrofasertuch fortsetzen.

    Der S7 MaxV kann dank seiner VibraRise Technologie auch hartnäckige Flecken entfernen. Die zusätzlich erhältliche Ultra-Station sorgt mit einer automatischen Moppreinigung für höchsten Komfort.


    App

    Wir halten uns hier kurz: die App von Roborock ist einfach klasse!

    Für die fehlerfreie Funktionsweise und die gute Handhabung gibt es einen Pluspunkt – „App-Hänger“ und Bugs sind hier Fehlanzeige. Auch die Bedienung ist einfach und übersichtlich – hier findet man sich schnell zurecht.

    Hier sehen Sie eine Übersicht der App:

    Sowohl die Saugstärke als auch die Wischintensität kann eingestellt werden.
    Pro erstellter Karte können individuelle Einstellungen vorgenommen werden.
    In der Karte können Möbelstücke platziert werden, welche in der Größe variabel sind. Wenn man dann eines der Möbelstücke antippt, kann man dem Roboter eine präzise Reinigung rund herum befehlen.
    Die Kartenansicht ist in 2D und sogar in 3D möglich.
    Die 3D-Karte hat keine bestimmte Funktion, es handelt sich hier lediglich um die persönliche Vorliebe.
    Gemiedene Hindernisse werden in der Karte als solche markiert. Wurde die Remote-Anzeige aktiviert, erhält man sogar ein Foto davon.
    Der Roborock S7 MaxV erkennt sogar, um welchen Gegenstand es sich handelt.
    Auch für die Teppicherkennung gibt es verschiedene Einstellungsmöglichkeiten: Das Wischtuch anheben, Teppiche meiden oder diese ignorieren.
    Mit einem Zeitplan erledigt der Roboter bestimmte Aufgaben ganz automatisch.
    Diese Aufgaben sind ebenfalls individuell einstellbar.
    Es gibt die Möglichkeit einer Fernsteuerung inkl. Kameraeinsicht.
    Um die letzten abgeschlossenen Aufgaben zu kontrollieren, gibt es die Einsicht in das Reinigungsprotokoll.
    Mit dem Wartungsregister hat man einen Überblick der Verschleißteile.

    Die App tut was sie soll und noch viel mehr! Eine einfache und problemlose Handhabung ist hier garantiert.


    Ausstattung

    Der Lieferumfang hält sich in Grenzen – es ist nämlich nur das enthalten, was man für eine erste Inbetriebnahme benötigt. Aber sind wir uns ehrlich: Je mehr Zubehör vorhanden ist, desto mehr davon liegt im Regal und verstaubt. Sollte man für den Roborock Ersatzteile benötigen, sind diese natürlich in diversen (Online) Shops erhältlich.

    Äußerst positiv finden wir die in der Lieferung enthaltene Bodenschutzplatte – der Untergrund wird hier von etwaiger Feuchtigkeit des Roboters geschützt.

    Der Lieferumfang ist überschaubar.

    Vollständiger Lieferumfang:

    • einsatzbereiter Roboter
    • Wischplatte mit Mikrofaserwischtuch
    • Ladestation inkl. Bodenschutzplatte und Netzteil
    • Bedienungsanleitung

    Der Lieferumfang enthält alles, was für die Inbetriebnahme notwendig ist. Nach Bedarf kann jedes der Ersatzteile nachgekauft werden.

    Der Liee


    Erste Inbetriebnahme

    Um sofort einen Reinigungsvorgang zu starten, muss lediglich der mittlere Knopf des Roboters gedrückt werden. Die meisten Funktionen sind jedoch in der App steuerbar – demnach ist es mit Sicherheit sinnvoll den Roborock direkt mit der App zu verbinden. Hierfür haben wir eine Schritt-für-Schritt Anleitung bereitgestellt.

    Der Roboter steht auf der Bodenschutzmatte, sobald er sich in seiner Ladestation befindet.

    Hier finden Sie eine Anleitung: 

    1. Die Ladestation an einer geeigneten Stelle mit genügen Abstand zu Objekten und Möbelstücken platzieren, sodass der Roboter problemlos ein- und ausfahren kann
    2. Sobald sich der Roboter in seiner Station befindet und sich die Ladekontakte berühren wird er automatisch aufgeladen
    3. Roborock-App über Google Play oder App-Store installieren
    4. Anmelden oder registrieren und neuen Roboter hinzufügen
    5. WLAN-Daten eingeben und Roboter verbinden
    6. Sobald die Verbindung erfolgreich abgeschlossen ist, ist der Roboter startklar

    Um den kompletten Funktionsumfang nutzen zu können, sollte der Roborock Roboter direkt zu Beginn mit der App verbunden werden. Dieser Vorgang funktioniert problemlos und dauert nur ein paar Minuten.


    Steuerung

    Auf der Oberseite des Roboters befinden sich drei Knöpfe, mit denen das Gerät gesteuert werden kann. Mittig befindet sich der Ein- und Ausschaltknopf, mit welchem auch eine automatische Reinigung gestartet/beendet werden kann. Um den Roborock zurück zu seiner Ladestation zu schicken, drückt man den Knopf links davon und mit dem rechten Knopf kann eine Punktreinigung gestartet werden.

    Um den vollen Funktionsumfang nutzen zu können ist es jedoch sinnvoll, den Roborock mit der zugehörigen App zu verbinden. Durch die Kartenerstellung und Raumeinteilung sind dann weitere Features gegeben. Besitzer eines Smart-Home-Assistenten können sich dann über eine zusätzlich mögliche Sprachsteuerung via Amazon Alexa freuen.

    Um für besonders hohen Komfort zu sorgen, hat der Hersteller hier die Möglichkeit einer zeitlichen Programmierung gewährt. Die gewünschten Tätigkeiten können für gewisse Uhrzeiten und Tage eingestellt werden – der Roboter erledigt diese Aufgaben dann zuverlässig und selbstständig, sodass Sie sich hier um nichts mehr kümmern müssen.

    Mit der App können Sie auf verschiedene Funktionen zugreifen, wie zum Beispiel auf die Sprachsteuerung oder die Erstellung eines Zeitplans.


    Reinigungsmodi

    Saugen, Wischen, Saugen & Wischen, Individuell: Für die Reinigung mit dem Roborock Roboter kann man wählen, ob dieser nur saugen, nur wischen oder beides gleichzeitig tun soll. Zusätzlich kann man im individuellen Modus diese Einstellungen für jeden Raum extra bestimmen.

    Saugstärke – Leise, Normal, Turbo, Max, Max+: Der Roboter hat nicht nur eine, sondern gleich vier verschiedene Saugstufen zur Auswahl. So ist eine individuelle Reinigung für jeden Verschmutzungsgrad umsetzbar.

    Wischintensität – Sanft, Mittel, Intensiv: Je nach gewünschter Feuchtigkeit lässt sich die abzugebende Wassermenge in drei Stufen regulieren. So können empfindliche Böden besonders geschont oder stärkere Verschmutzungen intensiver behandelt werden.

    Alles: Hier werden alle für den Roborock zugängliche Räume in der momentan eingestellten Saugstärke und Wasserabgabe gereinigt.

    Zone: Bei der Zonenreinigung wird ein Bereich erstellt, welcher gereinigt werden soll. Hierfür wird ein Kästchen in der Karte aufgezogen, welches in der Größe und Position variabel ist. Dabei ist einstellbar welche Reinigung stattfindet und ob der Roboter einen, zwei oder drei Durchgänge machen soll.

    Raum: Es ist nicht nur wählbar welche Räume, sondern auch in welcher Reihenfolge diese gereinigt werden sollen. Zusätzlich lässt sich auch hier wieder die Saugstärke und abzugebende Feuchtigkeit wählen.

    Möbel: Durch Platzierung von Möbelstücken in der App kann eine individuelle Reinigung dieser erfolgen. Sobald man auf ein solches Möbelstück tippt, begibt sich der Roborock dort hin und reinigt den Bereich darunter und rundherum.

    Pin-and-Go: Der Roborock soll sich sofort in die Küche begeben? Kein Problem! Mit Pin-and-Go kann hier ein Punkt in der Karte gesetzt werden – der Roboter fährt dann selbstständig dort hin. Nach abgeschlossener Reise kann man auch sofort eine Punktreinigung starten.

    Punktreinigung: Hierbei reinigt der Roborock einen gewissen Bereich (etwa 1 m² groß) rund um sich herum. Dieser Modus kann auch über den Roboter selbst gestartet werden und muss nicht zwingend via App-Steuerung oder Sprachbefehl erfolgen.

    Fernsteuerung: Die App bietet die Möglichkeit einer Fernsteuerung. Der Haushaltshelfer kann so händisch in beliebige Richtungen bewegt werden – entweder über Tasten oder einen Joystick. Falls man möchte, kann man für diesen Modus auch die Kamera aktivieren.

    Modus „Nicht stören“: Der Roborock soll sich mittags leise verhalten? Das ist mit dem Nicht-Stören-Modus kein Problem. Hier lassen sich Tage und Uhrzeiten einstellen – innerhalb dieser Zeit verhält sich der Roboter still in seiner Ladestation.

    Der Roborock kann mit seiner Vielfalt an Reinigungsmodi punkten – er lässt keine Wünsche offen!


    Besonderheiten

    Empty-Dock

    Die separat erhältliche Absaugstation erleichtert den Haushalt ungemein, denn so muss der Staubbehälter nicht stetig händisch entleert werden. der Roboter weiß anhand verschiedener Sensoren, dass sein Fassungsvolumen an Schmutz ausgereizt ist und begibt sich selbstständig zu seiner Station, um den Behälter zu entleeren. Dabei ist es möglich einen Staubbeutel oder die beutellose Variante (Zyklontechnologie) zu verwenden. Dieses Gerät ist in Kombination mit dem Roboter unter den Namen Roborock S7 MaxV Plus erhältlich.

    Empty-Wash-Fill-Dock

    Wählt man den Roborock S7 MaxV Ultra hat man sich für die automatische Absaug- und Reinigungsstation entschieden. Diese entleert nicht nur den Staubbehälter, sondern reinigt auch das Wischtuch des Roboters – und das sogar während dem laufenden Wischvorgang. Hierfür wird das Mikrofasertuch mit sauberem Wasser ausgewaschen – das dabei anfallende schmutzige Wasser gelangt in einen separaten Schmutzwassertank. Zusätzlich wird der Wasserbehälter des Roboters automatisch befüllt – man braucht sich hier also um nichts mehr kümmern.

    Die beiden unterschiedlichen Reinigungsstationen sind ein wahres Highlight des Roborocks.


    Pflege

    Jedes Haushaltsgerät benötigt die richtige Pflege, auch der Roborock S7 MaxV möchte stets sauber gehalten werden. Neben dem regelmäßigen Entleeren des Staubbehälters muss auch der Wassertank befüllt und das Wischtuch gereinigt werden. Entscheidet man sich für eine der beiden Reinigungsstationen werden diese Aufgaben automatisch erledigt.

    Auch hier werden Sie von der App unterstützt, denn der Verbrauch von Bürste, Filter und Co. wird in einem Wartungsregister angeführt. Die Werte dazu sind in Prozent und als geschätzte verbleibende Zeit in Stunden angegeben.

    Ab und an sollten die Sensoren und die Kamera auf Schmutz überprüft und die Bodenbürste von verwickelten Haaren befreit werden, aber das wars dann auch schon. Mit der Zeit entwickelt jeder eine eigenständige Routine und das Reinigen des Geräts fällt absolut nicht mehr ins Gewicht.

    Der Pflegeaufwand hängt davon ab, ob der Roboter einzeln im Haushalt eingesetzt wird oder mit einer der zugehörigen Reinigungsstationen.


    Gut zu wissen

    • Der Roboter kann ca. 2 Stunden und 40 Minuten in der normalen Saugstufe saugen, bevor er mit minimalen Akkustand zurück zu seiner Ladestation fährt. Das entspricht einer Fläche von etwa 180 m².
    • Nach etwa 4 Stunden und 40 Minuten ist sein Akku wieder vollgeladen und der Roborock kann seine eventuell zuvor beendete Arbeit fortsetzen. Dieser Vorgang geschieht automatisch.
    • Der Roboter ist etwa 62 – 75 Dezibel laut – diese Werte basieren auf die Saugmodi Normal und Max+. Je mehr Kraft, desto lauter – im normalen Saugmodus ist der Roborock jedoch tatsächlich relativ leise.

    Preisverteilung unter den Saugrobotern

    Am Ende des Tages zählen nicht nur die Funktionen und Leistungen des Saugroboters, sondern auch der dafür zu bezahlende Preis. In dem Balkendiagramm sind die Roboter auf ihre unterschiedlichen Preisklassen aufgeteilt. So erhalten Sie nicht nur eine Informationen zu den Kosten Ihres Favoriten, Sie können ihn auch direkt mit den Preisen von anderen Geräten vergleichen.


    Vorteile

    • vibrierende Wischplatte mit Anhebe-Mechanismus
    • Teppicherkennung
    • für mehrere Etagen geeignet
    • hervorragende Navigation
    • mit verschiedenen Stationen erhältlich
    • äußerst ausgereifte Hinderniserkennung

    Nachteile

    • kostspielige Anschaffung
    • schlechte Fortbewegung auf Hochflorteppich

    Unser Fazit

    Kurz und knapp: Wir sind überzeugt! Der Roborock navigiert hervorragend durch die Räumlichkeiten, weicht Hindernissen dank des LED-Lichts auch bei völliger Dunkelheit aus und wischt die Bodenfläche sogar mit Schrubb-Funktion. Als wäre das nicht genug, kann er auch seine Wischplatte anheben, um Teppiche vor Feuchtigkeit zu schützen. Seine Saugleistung ist nahezu perfekt, lediglich dem Hochflorteppich ist er nicht gewachsen – hier hat er Fortbewegungsprobleme.

    Kombiniert man den Roboter dann noch mit einer der beiden Absaugstationen wird Komfort großgeschrieben, vor allem bei der Ultra-Variante. Hier wird das Wischtuch nämlich in regelmäßigen Abständen in der Station gewaschen, sodass der Roboter mit stets sauberem Wischtuch unterwegs ist und so den Schmutz bestmöglich aufnehmen kann.

    Ob als alleiniges Produkt oder mit der Plus- oder Ultra-Station – der Roborock S7 MaxV ist ein hervorragender Alltagsbegleiter! Der Hersteller hat bei diesem Gerät ziemlich alles an Technik verbaut, was derzeit möglich ist. Natürlich spiegelt sich das auch am Preis wider – zu den günstigen Modellen zählt dieser Roboter nämlich nicht. Hier handelt es sich eher um die Königsklasse und man muss schon tiefer in die Tasche greifen.

    Wir können verstehen, dass das keine unüberlegte Investition ist. Wenn man auf ein paar Funktionen verzichten kann, erhält man günstigere Alternativen, wie zum Beispiel den Yeedi Mop Station. Er besitzt zwei rotierende Wischplatten und ebenfalls eine Reinigungsstation.


    Gesamtbewertung

    Hier sehen Sie, wie die Gesamtbewertung des Saugroboters zustande gekommen ist. Die Überkategorien Navigation & Hindernisse, Reinigung Hartböden, Reinigung Teppiche, Wischleistung und Benutzerfreundlichkeit sowie die einzelnen Kriterien haben wir dabei individuell stark gewichtet.

    Kriterium Gewichtung Bewertung
    Navigation & Hindernisse 30 % 98,6 %
    Navigation im Raum 40 % 98 %
    Hinderniserkennung 30 % 99 %
    Funktionen 30 % 99 %
    Reinigung Hartböden 30 % 97,17 %
    Reinigungsleistung 50 % 98,73 %
    Reinigung Haare 20 % 98 %
    Ecken & Kanten 20 % 96 %
    Reinigung Katzenstreu 10 % 90 %
    Reinigung Teppiche 20 % 79,07 %
    Florloser Teppich 35 % 73,6 %
    Kurzflorteppich 35 % 89,33 %
    Hochflorteppich 30 % 73,47 %
    Wischleistung 15 % 96,1 %
    Wischleistung im Alltag 80 % 99 %
    Hartnäckige Flecken 20 % 98 %
    Ecken & Kanten 15 % 80 %
    Automatisches Moppwaschen 15 % 100 %
    Benutzerfreundlichkeit 10 % 97 %
    Verarbeitung 10 % 99 %
    Lieferumfang 10 % 91 %
    Bedienung 30 % 99 %
    Laufzeit & Ladezeit 20 % 95 %
    Lautstärke 10 % 95 %
    Wartung & Pflege 20 % 99 %
    Gesamtbewertung 94.71 %

    Häufig gestellte Fragen

    Ist eine Reinigungsstation im Paket enthalten?

    Den Roborock Roboter gibt es in drei verschiedenen Varianten: Roborock S7 MaxV, Roborock S7 MaxV Plus und Roborock S7 MaxV Ultra. Bei der ersten Variante handelt es sich um den Roboter mit Ladestation. Bei den beiden anderen Modellen (Plus und Ultra) ist eine automatische Absaugstation bzw. eine automatische Absaug- und Reinigungsstation inkludiert.

    Was ist der Unterschied zwischen den beiden Reinigungsstationen?

    Bei der Plus-Variante handelt es sich um eine automatische Lade- und Absaugstation. Neben der notwendigen Ladung des Akkus wird hier der sich im Roboter befindliche Staubbehälter entleert.

    Die Ultra-Station besitzt eine zusätzliche Wischtuchreinigung und kann den Wassertank des Roboters auffüllen.

    Wie funktioniert die Ultra-Station?

    Die Ultra-Station dient nicht nur als Lade- und Absaugstation, sondern auch als Reinigungsstation des Wischtuchs. Das bedeutet, dass der Roboter hier geladen, sein Schmutz abgesaugt und das Wischtuch gereinigt wird – und das ganz automatisch. Der abgesaugte Schmutz wird entweder in einen Staubbeutel befördert, welcher nach etwa 7 Wochen gewechselt werden muss (das variiert je nach Verschmutzungsgrad und Größe des Haushalts) oder gelangt in einen beutellosen Behälter (Zyklontechnologie).

    Das Wischtuch wird mit sauberem Wasser gewaschen und anschließend ausgepresst. Das dabei entstehende Schmutzwasser gelangt in einen separaten Behälter. Dieser Vorgang passiert bereits während dem Reinigungsdurchgang, sodass der Roboter stets mit sauberem Wischtuch unterwegs ist.

    Wir funktioniert die ausgezeichnete Navigation des Roborocks?

    Der S7 MaxV navigiert mit einem Laser-Distanzmesser, einer RGB-Kamera und führt zusätzlich 3D-Licht-Scans durch.

    Mit der Laser-Methode werden die Umrisse der Räumlichkeiten wahrgenommen. Durch die 3D-Licht-Scannung wird ein für uns unsichtbares Muster in den Raum projiziert. Sobald sich dieses Muster in irgendeiner Weise verformt, weiß der Roboter, dass sich hier ein Objekt befindet. Durch die Kamera wird dann entschieden um welches Objekt es sich handelt und welche Vorgehensweise notwendig ist.


    Technische Merkmale

    Hersteller
    Roboter-TypSaug-Wisch-Roboter
    Hartböden
    Teppiche
    Erscheinungsdatum2022
    Erhältliche FarbenSchwarz
    Navigationsystematisch + Kartierung + Kamera + 3D-Licht-Scans
    Reinigungszeit 80 m²1 h 15 min
    Von uns empfohlene Flächeunbegrenzt
    Multi-Raum tauglich
    Max. Schwellenhöheca. 2 cm
    Schwarze Fliesen/Teppiche
    Für Haustiere/viele Haare geeignet
    Akku-Laufzeit2 h 42 min
    Ladezeit bei leerem Akku4 h 39 min
    Aufladen überLadestation (automatisch)
    Akku Technologie5200 mAh Lithium-Ionen-Akku
    Lautstärke62 - 75 dB
    ReinigungsprogrammeSaugen - Wischen - Saugen & Wischen - Individuell, Saugstärke Leise – Normal – Turbo – Max - Max+, Wischintensität Sanft – Mittel – Intensiv, Alles, Zone, Raum, Möbel, Pin-and-Go, Punktreinigung, Fernsteuerung, Nicht-Stören-Modus
    Saugleistung verstellbarja
    Teppicherkennung
    Automatische Erhöhung der Saugleistung bei Teppichen
    Hauptbürste
    Breite der Hauptbürste19.8 cm
    Staubbehältervolumen400 ml
    Feinstaubfilter (z.B. HEPA)
    Wischfunktion
    Wassertankvolumen200 ml
    Befeuchtung des Wischtuchs durchelektr. Wasserpumpe
    Wassermenge regulierbarja
    Spart Teppiche beim Wischen aus
    Steuerung überApp, Roboter, Sprachbefehle
    Appsteuerung
    SprachsteuerungAmazon Alexa
    Kartenerstellung der Räumlichkeiten
    Speichert mehrere Etagen in Karte
    Sperrzonen
    Nicht-Wisch-Zonen
    Bereichsreinigung
    AbsturzsensorInfrarot-Sensoren
    EntfernungssensorInfrarot-Sensoren, Laser-Distanz-Sensor, Kamera, 3D-Scan
    Sensor für smarte Navigation
    Objekterkennung (Kamera/Laser)
    Absaugstation
    Motorleistung74 W
    Saugleistung5100 Pa
    Maße35,3 x 35,0 x 9,65
    Gewicht4.67 kg
    Zubehör
    • einsatzbereiter Roboter
    • Wischplatte mit Mikrofasertuch
    • Ladestation inkl. Bodenschutzplatte und Netzteil
    • Bedienungsanleitung


    Kundenerfahrungen

    Erfahrungsberichte

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