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iRobot Roomba 976 - Testbericht + Erfahrungen 2022

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Platz 28 von 28 im Saugroboter Test

Mariella

Mariella | Unser Testverfahren

Der Roomba 976 Saug-Roboter erledigt auch mit wenig Funktionen und Ausstattung einen soliden Job.

152,32 €

inkl. 19% MwSt.

Der Roomba 976 Saug-Roboter erledigt auch mit wenig Funktionen und Ausstattung einen soliden Job.

  • Roboter-Typ Saugroboter
  • Empfohlene Fläche bis zu 150 m²
  • Geeignete Böden Hartböden & Teppiche
  • Max. Schwelle ca. 2 cm
  • Multiraum
  • App
  • Für Haare geeignet

    Gesamtbewertung

    66.04 %

    "Befriedigend"

    Navigation & Hindernisse
    64%
    Hartbodenreinigung
    89.3%
    Teppichreinigung
    75.2%
    Wischleistung
    0%
    Benutzerfreundlichkeit
    87.7%
    Weitere Details zu den Ergebnissen ❯❯

    Fazit zum Roomba 976: Kann der Roboter seinen Vorgänger überbieten?

    Mariella

    Mariella | Unser Testverfahren

    Der Hersteller iRobot hat beim dem Roomba 976 Saugroboter auf gegenläufig rotierende Gummirollen gesetzt, die ihn auch von Robotern anderer Hersteller unterscheiden. Vor allem bei der Beseitigung von Haaren zeichnen sich diese Aufnahmerollen aus – es kommt zu keiner Verwickelung. Der Saugroboter ist zwar nicht mit einer eigenen Wischfunktion ausgestattet, es besteht aber die Möglichkeit, ihn mit dem Wischroboter Braava jet® m6 zu verbinden. Die jeweiligen Wischdurchgänge werden an die Saugabstände automatisch angepasst. Um den Roboter fair beurteilen zu können, haben wir mit ihm einige praxisnahe Tests durchgeführt.


    Testvideo

    Besteht dieser Saugroboter unsere Tests?

    Wenn man sich einen Saugroboter zulegt, soll dieser bei der Hausarbeit unterstützen oder die Reinigungsarbeiten sogar teilweise selbstständig übernehmen. Wir haben getestet! Der Roomba 976 von iRobot musste uns bei einfachen Aufgaben aber auch bei kräfteraubenden Experimenten von seiner Leistung überzeugen. Ob und wie er das geschafft hat, haben wir für Sie in einem Video zusammengefasst. Für die genaue Bewertung haben wir aber auch alle Tests nochmal in schriftlicher Form festgehalten.


    Navigation, Hindernisse & Sensoren

    Mit Hilfe seiner iAdapt® 2.0 Navigation gelingt es dem Roboter, die Räumlichkeiten mit visueller Lokalisierung abzufahren. Er fährt also nicht chaotisch durch den Raum, sondern folgt dem erlernten Grundriss mit organisierter Saugstrategie. Eine abgeschlossene Reinigung wird in der App in Form einer Karte als reine Information widergegeben – ein direktes Bearbeiten des Berichts ist nicht möglich.

    !

    Wie der Roomba 976 sein Saugprinzip nun wirklich umsetzt, testen wir in einem 10 m² großen Raum, der mit Sägespänen verunreinigt wurde.

    Es ist gleich zu Beginn eine strategische Fahrweise zu erkennen: Der Roboter startet mit geraden Strecken und arbeitet sich so nach und nach durch den gesamten Raum. Auch die integrierte Dirt Detect Technologie kommt hier zum Vorschein: der Roboter erkennt von selbst überdurchschnittlich stark verschmutzte Stellen und versucht diese, durch mehrmaliges Überfahren, besonders intensiv zu reinigen.

    Seine ausgereifte Navigation und Orientierung stellt der Roboter hier unter Beweis – gelungenes Ergebnis.

    Nach ungefähr 25 Minuten fährt der Roboter an seine Ladestation zurück, was wohl als Vollendung des Auftrags zu deuten ist. Tatsächlich ist die Fläche, bis auf ein paar einzelne Sägespäne, frei gesaugt. Mit der Fläche unter dem Heizkörper und hinter dem Tisch ist der Saugroboter nicht so gut zurecht gekommen, dort sind die meisten der zurückgebliebenen Späne zu finden. Schlussendlich aber eine sehr gute Leistung.

    Sperrzonen

    Um den Roboter vor gewissen Bereichen und Flächen fernzuhalten, hat sich iRobot für die Verwendung von sogenannten Dual Mode Virtual Wall® Barrieren entschieden. Diese Module sorgen für unsichtbare Wände und Abgrenzungen. Für unser Experiment haben wir zwei dieser Module nachbestellt, da sie leider nicht zum gewöhnlichen Lieferumfang zählen. Jede Dual Mode Virtual Wall Barriere ist in zwei Einstellungen anwendbar:

    Wand-Einstellung: Mit dieser Funktion haben wir eine 3 m lange virtuelle Wand erstellt. Der Roboter kann jetzt den offenen Durchgang nicht überqueren und wechselt seine Richtung. Den ersten Test hat der Roomba 976 also schon mal bestanden.

    Kreisförmige Einstellung: Das zweite Element haben wir genutzt, um eine 1,2 m große kreisförmige Sperrfläche zu errichten. Wir empfehlen diese Einstellung zum Ausgrenzen einzelner Bereiche, die der Roboter nicht befahren soll, wie zum Beispiel Futternäpfe von Tieren. Der Roboter kommt nicht in das Innere des erstellen Sperrkreises – somit gilt auch diese Aufgabe als erledigt.

    Hindernisse am Boden

    Die Ausstattung mit verschiedenen Sensoren soll den Roboter bei der Hinderniserkennung und bei den dazugehörigen Ausweichmanövern unterstützen. Wir wollen testen, ob diese Sensoren auch wirklich ihrer Arbeit nachkommen und haben deshalb einen kleinen Hindernisparcours in unserem Testraum aufgebaut.

    Dem Roboter gelang leider keine kontaktlose Reinigung um die Gegenstände herum.

    Der Roboter hat sowohl den Türstopper als auch die Flasche berührt. Bei der Flasche kam es sogar zu einem stärkeren Stoß, sodass sie umgeschmissen wurde. Darüber könnte man ja noch hinwegsehen, aber das Mitzerren von Kabel und Teppich setzte noch einen drauf. Am Ende mussten wir das Kabel aus den Walzen des Roboters befreien – wenigstens wurde es nicht beschädigt. Mit diesem enttäuschenden Ergebnis haben wir wirklich nicht gerechnet, die Sensoren halten nicht was sie versprechen.

    Wenn man die Walzen aus dem Roboter herausnimmt, kann das Kabel einfach und schnell gelsöt werden.

    Bevor der Roomba 976 zu saugen beginnt, sollten möglichst alle Gegenstände vom Boden entfernt oder durch Sperrzonen abgegrenzt werden. Die leichten Gegenstände werden vom Roboter einfach mit gezerrt und die schwereren Elemente entweder berührt oder teilweise sogar umgestoßen.

    Höhenüberwindung

    Wenn der Roboter von einem in den anderen Raum fährt, ist es wichtig, dass er eventuelle Türschwellen oder andere Höhenunterschiede von selbst überfahren kann. Mit unseren simulierten Schwellen haben wir herausgefunden, dass Höhen bis zu 2 cm überhaupt keine Herausforderung sind und fehlerfrei bewältigt werden können. Die 2,5 cm dicke Platte konnte das Gerät aber nicht mehr erreichen – hier ist Schluss.

    Der Roboter schafft es, bis zu 2 cm hohe Hürden zu überqueren.

    Unterfahren von Möbeln

    Das Saugen unter Möbeln erweist sich mit herkömmlichen Staubsaugern fast immer als problematisch. Ein Saugroboter kann gewisse Abstände selbstständig unterfahren und so diese mühsame Aufgabe für Sie übernehmen. Der Roomba 976 hat selbst nur eine Höhe von 9,2 cm, was es ihm ermöglicht, alle mindestens 9,5 cm hohe Zwischenräume zu reinigen. Niedrigere Abstände können nicht mehr unterfahren werden.

    Möbel die ab einer Höhe von 9,5 cm beginnen, können komplett unterfahren werden. Geringere Abstände sind für den Roboter nicht erreichbar.

    Absturzsicherheit

    Unser hier getesteter iRobot Roomba 976 ist erfreulicherweise mit den Absturzsensoren ausgestattet. Wir haben den Roboter auf einen Kasten gestellt, um einen Abgrund zu simulieren. Der Roboter fährt dicht bis zur Kante auf, wechselt aber rechtzeitig die Richtung und hat uns bei dieser Aufgabe total überzeugt. Das Gerät kann also auch ohne Ihrer Aufsicht seine Reinigungen vor Treppen oder anderen Abgründen fortsetzen.

    Der Roboter erkennt selbstständig wenn es vor ihm in die Tiefe geht und wechselt rechtzeitig seine Fahrtrichtung. Diese Sensoren sind absolut ausgefeilt und verlässlich.

    Schwarze Böden

    Die verbauten Absturzsensoren können laut einigen Erfahrungsberichten aber dafür sorgen, dass Saugroboter auf schwarzen und dunklen Untergründen ihre Orientierung verlieren und sich dann sogar einfach abschalten. Glücklicherweise zählt der Roomba 976 nicht zu diesen Geräten und erledigt selbst auf unseren schwarzen Fliesen seine Aufträge vollständig und problemlos.

    Untergrunderkennung

    Das Saugen auf Teppichen verlangt meistens eine ziemlich starke Saugleistung, um auch den in den Teppichfasern verfangenen Schmutz entfernen zu können. Der Roomba 976 verfügt leider nicht über so eine Untergrunderkennung – die Saugleistung bleibt auf Teppichen und harten Böden gleich. Es gibt bereits Roomba Roboter die im Besitz einer solchen automatischen Saugstärkenanpassung sind, beim Roomba 976 Modell hat iRobot wohl an den Funktionen eingespart. Sehr Schade!

    Es kommt zu keiner automatischen Anpassung der Saugstärke, wenn der Roboter auf einen Teppich auffährt.

    Häufigkeitsverteilung der Untergrunderkennung bei Saugrobotern

    Hier werden Sie darüber aufgeklärt, welche Anzahl der von uns getesteten Saugroboter über eine sogenannte Untergrunderkennung verfügen. Der Roboter erkennt so nämlich automatisch seinen Untergrund und sobald ein Teppich befahren wird, wendet er seinen maximalen Saugmodus an. Das ist äußerst praktisch!

    Besitzt eine Teppicherkennung
    Besitzt keine Teppicherkennung (iRobot Roomba 976)

    Die strategische und gut durchdachte Linienführung sorgt für eine gründliche Reinigung des Raumes. Die Hinderniserkennung könnte noch einige Optimierungen vertragen, sodass der Roboter den Gegenständen auch fehlerfrei ausweichen kann. Das Einsparen der Funktion zur Untergrunderkennung ist für uns nicht nachvollziehbar und sehr schade.


    Saugtest auf Hartböden

    Der mechanische Aufbau des Roomba 976 ist bewundernswert und lässt ihn hervorstechen! Durch die in abwechselnder Richtung drehenden Gummiwalzen kann er die Verschmutzungen vom Boden lösen und in die dazwischen liegende Öffnung einsaugen. Die Bürste an der Seite unterstützt die Gummiwalzen dabei und befördert den seitlich erlangten Schmutz zur Mitte. Die Saugleistung ist im Vergleich zu anderen Robotern aber nicht ganz so stark. Das macht das ganze sehr spannend – mal sehen, wie sich die Vor- und Nachteile auf den Hartbodentests auswirken.

    !

    Pro Test hatte der Saugroboter maximal 5 Minuten Zeit, um einen 1 m² großen Bereich, den wir vorab mit 50 g unterschiedlicher Materialien verunreinigt haben, zu säubern. Entweder er nutzte die vollen 5 Minuten aus oder er hat von selbst schon vorzeitig gestoppt.

    Kaffeebohnen

    Nach nur 4 Minuten stoppt der Roboter seinen Saugvorgang und erklärt die Testfläche für sauber – das auch nicht zu Unrecht. Nur an den Rändern und in den Ecken sind noch ein paar Kaffeebohnen zu finden. Insgesamt ist es eine zufriedenstellende Leistung.

    Dass der Roboter die Bohnen mit seinen Gummiwalzen hörbar gegen die Fläche drückt und sogar teilweise ein Stück mit sich mit zerrt, ist uns negativ aufgefallen. Man muss bedenken, welche Schäden dadurch auf empfindlichen Untergründen entstehen könnten.

    Leinsamen

    Nach der vollen zur Verfügung gestellten Zeit hat der Roboter die Leinsamen gut beseitigt. Erneut sind aber Reste im Randbereich und in den Ecken zu finden. Dem Roboter wird sogar die Eigenschaft zugesprochen, sich bei der Kantenreinigung durch ständiges Zu- und Abwenden besonders gut gegen Schmutz durchsetzen zu können. Leider hat das Gerät diese Feature überhaupt nicht angewendet. Die Aufgabe wurde aber trotzdem gut gemeistert – auch ohne Verwendung dieser Funktion.

    Sand

    Der Sand, mit einer Körnung von 0,4 – 1,2 mm, wurde vom Roboter durch mehrmaliges Auf- und Abfahren gut mitgenommen. Leider stoppte er aber schon nach 4 anstatt der möglichen 5 Minuten und so blieben auch hier wieder Ecken und Ränder mit Sand bedeckt. Es wurde sogar ein kleiner Sandhaufen einfach komplett übersehen. Es wäre wohl besser, wenn der Roboter mehr Zeit in eine gründliche Reinigung investiert – man erhält hier immerhin keinen Preis für die Schnelligkeit alleine.

    Haare

    Dieser Test ist wie für den Roomba 976 gemacht! Alle Haare wurden in Windeseile von der Fläche entfernt. Die Strähnen haben sich zwar auch bei diesem Gerät um die Bürsten gewickelt, aber die können so einfach wie noch nie abgezogen werden. Das spricht eindeutig für den Roboter oder genauer gesagt für seine Gummibodenwalzen. Die Haare, die dann doch noch in dem Saugbehälter gelandet sind, können durch Ausklopfen daraus entfernt werden. Sehr beeindruckender Aufbau der Bürsten!

    Tierhaare

    Auch unsere vierbeinigen Mitbewohner verlieren hier und da mal ihre Haare. Deshalb ist es umso wichtiger, dass ein zukünftiger Saugroboter das Beseitigen der Tierhaare übernimmt. Nach vorgegebener Zeit werfen wir einen Blick auf den Testbereich: Tatsächlich ist hier, bis auf das ein oder andere Härchen, alles sauber. Klasse! So haben wir uns das gewünscht.

    Katzenstreu

    Neben den Haaren verursachen Katzen auch oft rund um das Katzenklo Verunreinigen, da beim Hinein- und Rausspringen immer etwas Katzenstreu daneben landet. Der Roomba 976 ist aber leider nicht die richtige Unterstützung bei der Beseitigung der Streu. Bevor er den Großteil einsaugen konnte, wurden die Körnchen von seiner Seitenbürste nochmals verteilt – das war aber nicht das Problem. Die Bodengummiwalzen drücken beim Überfahren die Streu so fest gegen den Boden, dass im Endeffekt sehr viel Staub entsteht. Da der Roomba 976 Roboter keine eigene Wischfunktion besitzt, mussten wir selbst feucht durchwischen – eigentlich war der Aufwand hier größer als der Nutzen des Roboters. Hierfür ist er einfach nicht geeignet.

    Übersicht der Testergebnisse auf Hartboden

    Für den Hartboden ist so gut wie jeder Roboter geeignet, die Frage ist nur, wie genau und effizient er darauf reinigt. In dem Diagramm werden die Saugleistung auf hartem Untergrund aller Saugroboter miteinander verglichen. Der hier getestete iRobot Roomba 976 ist in dem hervorgehobenen Balken eingegliedert.

    Fazit

    Der Roomba 976 von iRobot kann leichte Verunreinigungen auf Hartboden entfernen und Sie so bei Ihren Reinigungsaufgaben unterstützen. Die Ergebnisse sind im Großen und Ganzen sehr gut, eine fehlerlose Leistung darf man hier aber nicht erwarten. Vor allem die Ecken- und Kantenreinigung wird ihm zum Verhängnis – das haben wir schon öfters bei runden Robotern erlebt. Der Roomba Roboter wurde aber sogar mit einer speziellen Fahrweise für die Kanten ausgestattet, die aber nur selten zum Vorschein kommt, was die ganze Sache natürlich noch bedauernswerter macht.

    Für eine ausgezeichnete und fast makellose Reinigung der harten Böden können wir den Vorwerk Roboter Kobold VR300 empfehlen. Dieser liegt aber in einem deutlichen höheren Preissegment. Es sollte also immer gut abgewogen werden. Für die zusätzliche Unterstützung ist der Roomba 976 auf jeden Fall ausreichend.

    Wir hätten uns hier mehr Einsatz gewünscht. Der Roboter hat sehr oft vorzeitig gestoppt und seine Aufgabe nicht vollständig erledigt. Die Kantenreinigung benötigt wohl noch Überarbeitungen, sodass sie bei Verwendung auch einwandfrei funktioniert.


    Saugtest auf Teppichen

    Im Vergleich zu anderen Robotern ist der Roomba 976 nicht nur mit der seitlichen Bürste bestückt, sondern er kann auch mit den beiden Bodenwalzen aus Gummi glänzen. Dadurch sollte es ihm ja eigentlich besser gelingen, den Schmutz in den Teppichfasern zu erreichen. Genau das wollen wir herausfinden und haben den Roboter vor schwierige Aufgaben auf den unterschiedlichsten Teppichen gestellt.

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    Pro Test hatte der Saugroboter maximal 5 Minuten Zeit, um einen 1 m² großen Bereich, den wir vorab mit 50 g unterschiedlicher Materialien verunreinigt haben, zu säubern. Entweder er nutzte die vollen 5 Minuten aus oder er hat von selbst schon vorzeitig gestoppt.

    Handwebteppich

    Der erste Test findet auf sogenannten Handwebteppichen statt. Für einen direkten Vergleich wurden gleich zwei Teppiche mit unterschiedlicher Zusammensetzung nebeneinander gelegt, auf denen sich der Roboter beweisen durfte.

    Linker Handwebteppich: 50 % Schafschurwolle, 50 % Jute, 10 mm Florhöhe

    Rechter Handwebteppich: 70 % Polyester, 30 % Baumwolle

    Kaffeebohnen

    Dem Roboter ist es auf diesen Handwebteppichen tatsächlich leichter gefallen! Es wurden mehr Kaffeebohnen als auf dem Hartboden eingesaugt – damit hätten wir keineswegs gerechnet. Für uns ist das ein sehr beeindruckendes und tolles Ergebnis!

    Leinsamen

    Leinsamen auf Teppich ist dann schon eine schwierigere Nummer. Nicht ganz so gut wie bei den Kaffeebohnen, aber trotzdem konnten viele Samen eingesaugt werden. Gerade im Randbereich und in den Ecken sind die meisten Rückstände zu finden, was wir ja schon von den Hartboden-Tests kennen. Im Gesamten betrachtet dürfen wir hier aber nicht zu viel meckern – der Roboter hat gute Arbeit geleistet.

    Sand

    Der verstreute Sand schafft es, sich gut in den Teppichfasern abzusetzen und stellt den Roboter vor eine Herausforderung. Man merkt, dass die maximale Saugstärke des Roboters für diesen Test einfach nicht ausreichend ist. Die Teppiche sind noch mit einzelnen Sandflecken bedeckt.

    Übersicht der Testergebnisse auf florlosem Teppich Handwebteppich

    Es wird immer bessere oder schlechtere Roboter geben – das liegt an den ständigen Optimierungen und der Herstellung neuer Produkte. Wichtig ist aber die Beurteilung von einzelnen Kriterien, wie zum Beispiel die Reinigung von florlosen Teppichen. In der Grafik finden Sie eine prozentuale Beurteilung der von uns unter die Lupe genommenen Roboter.

    Kurzflorteppich

    Auch ein Kurzflorteppich ist in vielen Haushalten zu finden und durfte in unserem Test daher auf keinen Fall fehlen. Wir haben einen Teppich aus Polypropylen mit einer Florhöhe von 9 mm und einem Florgewicht von  2000 g/m² verwendet.

    Kaffeebohnen

    Es wirkt so, als würden sich die Kaffeebohnen nicht auf Teppichen wohlfühlen – der Roboter schafft auch hier eine fabelhafte Leistung. Es wurde sehr gründlich gesaugt, nur die Ecken behielten wieder ein paar Bohnen für sich, die uns aber nicht von dem Lob abbringen.

    Leinsamen

    Zu Beginn dachten wir, dass die Beseitigung der Leinsamen von dem Teppich keine leichte Aufgabe ist. Erneut verteilt die Seitenbürste die Samen während dem Saugen. Schlussendlich sind wir aber auch bei diesem Experiment von der Leistung des Roomba 976 erstaunt – die Teppichfläche ist fast komplett sauber, nur in den Ecken und Kanten sind einige Samen zurückgeblieben.

    Sand

    Dem Roomba Roboter fällt es wirklich schwer, sich gegen den Sand auf dem Teppich durchzusetzen. Seine Bodenwalzen sind nicht so breit wie der Roboter selbst und erschweren die Randreinigung noch zusätzlich zu der fehlerhaften Kantentechnik. Die innere Fläche des Teppichs strahlt sauber hervor, das kann man vom Rest aber nicht behaupten.

    Haare

    Schon nach ungefähr 2 Minuten waren auf dem Teppich keine Haare mehr zu finden – da hat sich der iRobot Roomba 976 wieder bewiesen. Die Haare landeten zum Teil im Saugbehälter und zum Teil waren sie um die Bodenwalzen gewickelt. Das Enthaaren der Walzen ist aber in kürzester Zeit wieder erledigt, da sich die Strähnen an keinen Borsten verhängen können.

    Tierhaare

    Die Haare unserer tierischen Mitbewohner können auf Teppichen besonders unschön hervorstechen. Bei unserem Test ist davon aber nichts mehr zu sehen – der Roomba Saugroboter entfernt die gesamten verteilten Tierhaare und befördert sie direkt in den Saugbehälter. Mit so einem Roboter können sich Tierbesitzer auf saubere Teppichflächen freuen.

    Übersicht der Testergebnisse auf Kurzflorteppich

    Ob der Roboter für die Reinigung von Kurzflorteppichen eingesetzt wird, müssen Sie letztendlich selbst entscheiden. Mit dem unterhalb eingefügten Diagramm möchten wir Ihnen aber ein Gefühl dafür geben, wie die Leistung des Roboters zu bewerten ist.

    Hochflorteppich

    Um den Saugroboter nochmal besonders herauszufordern, haben wir uns beim Hochflorteppich-Test wieder für zwei Teppiche mit unterschiedlicher Oberfläche entschieden:

    Linker Teppich: Webteppich aus 100 % Polypropylen, 13 mm Florhöhe, 2100 g/m² Florgewicht

    Rechter Teppich: Hochflorteppich aus 100 % Polypropylen, 20 mm Florhöhe, 720 g/m² Florgewicht

    Kaffeebohnen

    Dieses Mal blieben etwas mehr der verstreuten Kaffeebohnen zurück. Der Roboter hat beim Überfahren teilweise die Bohnen etwas tiefer in den Teppich gedrückt und dann nicht mehr herausbekommen. Die in den Ecken zurückgebliebenen Reste überraschen uns nicht mehr. Die Gesamtleistung muss aber nicht versteckt werden.

    Leinsamen

    Die Beseitigung der Leinsamen auf dem rechten Hochflorteppich fällt dem Roomba 976 um einiges schwerer als auf dem linken. Auch, die mit Samen versehenen, Ecken und Ränder am Ende der Zeit sind nichts mehr Neues für uns. Der Saugroboter hat sich bemüht und immer noch besser abgeschnitten, als so manch andere Geräte.

    Sand

    Sand im Hochflorteppich ist sicher eines der schwierigsten Experimente in unserem Verfahren. Wir sind deshalb auch nicht verwundert, dass hauptsächlich die Oberfläche des Teppichs gereinigt wurde. Der Sand wurde beim Überfahren teilweise sogar noch fester in die Vertiefungen gedrückt und war dadurch nicht mehr für den Saugroboter erreichbar.

    Übersicht der Testergebnisse auf Hochflorteppich

    Die Grafik bietet einen Überblick, wie sich der iRobot Roomba 976 im Vergleich zur Konkurrenz auf dem hochflorigen Teppich geschlagen hat.

    Fazit

    Der Roomba 976 ist ein gutes Sauggerät und kann auch auf Teppichen verwendet werden. Es kommt natürlich immer auf die Art des Teppichs an, aber grundsätzlich sind diese ja in der Realität niemals so verschmutzt wie bei unseren Tests. Somit ist der iRobot Roomba 976 für die einfachen Teppichverschmutzungen ausreichend.

    Trotzdem ist uns aufgefallen, dass sein Vorgänger Roomba 980 um einiges besser abgeschnitten hat. Dieser verfügt eindeutig über eine stärkere Saugleistung, als das hier getestete Modell. Schade, dass iRobot beim Roomba 976 eher einen Schritt zurück, anstatt nach vorne gemacht hat. Wer aber einen günstigeren und dennoch nützlichen Saugroboter sucht, kann sich mit gutem Gewissen das 976 Roomba Modell zulegen.

    Der Roomba 976 von iRobot kann zwar eine Stütze bei der Teppichreinigung sein, eine vollständige Beseitigung von Verschmutzungen ist aber nicht immer garantiert.


    App

    Mit der iRobot-Home-App kann der Roboter rund um die Uhr gestartet und gestoppt werden. Aber das war nicht alles, für eine abgeschlossene Aufgabe erstellt die App eine Karte des Raumes. Betrachtet man die Karte, stellt man schnell die Einfärbungen von einzelnen Bereichen fest:

    Grün: Flächen, die gesaugt wurden.

    Weiß: Flächen, die aufgrund von Hindernissen nicht gesaugt werden konnten.

    Dunkelgrüne Punkte: Hier wurde die Dirt Detect Technologie eingesetzt. Stark verschmutzte Bereiche werden erkannt und besonders gut gereinigt.

    Die Karte dient aber rein zur Informationen, bearbeiten kann man sie nämlich nicht – den Nutzen einer solchen Berichterstattung konnten wir nicht herausfinden.

    Was wir aber auf keinen Fall vermissen möchten, ist die Aufforderung zur Wartung und Pflege des Geräts. Man wird in der App informiert, wenn der Staubbehälter entleert werden muss oder ein Fehler vorliegt. Weitere Einstellungen, wie zum Beispiel die verwendete Sprache, können ebenfalls in der App geändert werden.

    Hier sehen Sie eine Übersicht der App:

    Es ist der Status des Roboters zu sehen. Der Start als auch weitere Einstellungen können hier vorgenommen werden.
    Die Erstellung eines Zeitplans erweist sich für den Alltag als sehr angenehm und praktisch. Unter Verlauf finden Sie die Berichterstattung abgeschlossener Aufgaben in Kartenform.
    Beim Zeitplan kann für jeden Wochentag eine individuelle Startzeit festgelegt werden. Der Roboter beginnt zu dieser Zeit selbstständig seine Reinigungen.
    Die abgeschlossene Reinigungsarbeit kann in der Karte nachgesehen werden. Die hellgrünen Flächen sind gesaugte Flächen, die weißen Flächen wurde wegen Hindernissen nicht gereinigt.
    Es werden auch noch andere Daten in der Berichterstattung angezeigt.
    Das Feld "Nachrichten" zeigt wichtige Infos oder Wartungsaufforderungen an. 
    Weitere Einstellungen können unter "Robotereinstellungen" vorgenommen werden.
    In den "Robotereinstellungen" können Sie Reinigungsmodi oder einen vollen Auffangbehälter bearbeiten.
    Mit den standardmäßig aktivierten Einstellungen wird die bestmögliche Leistung erbracht.
    Die Aktivierung von automatischen Reinigungsdurchgängen erlaubt dem Roboter selbst zu entscheiden, wie oft eine Fläche gereinigt wird.
    Wenn der Saugbehälter voll ist, gibt es die Möglichkeit zwischen weiter reinigen oder entleeren des Behälters.
    Die Berichterstattung in Kartenform, oder auch "Clean Map"-Berichte genannt, kann aus datenschutzrechtlichen Bedenken auch einfach deaktiviert werden.
    Wird eine Aufgabe bei zu geringem Akku unterbrochen, fährt der Roboter selbstständig in seine Ladestation und stellt sie nach ausreichender Ladung fertig.
    Kommt es bei den Reinigungsdurchgängen zu Schwierigkeiten, wird man in der App direkt darauf hingewiesen.

    Die Nutzung des Roboters in Kombination mit der App ermöglicht es, weitere Funktionen anzuwenden. Die Verbindung zwischen Gerät und Smartphone ist schnell hergestellt.


    Ausstattung

    Es folgten nur wenige Tage auf unsere Onlinebestellung, bis der Saugroboter gut verpackt bei uns eintraf. Beim Öffnen der Verpackung erwartete uns ein stilsicheres Produkt, das vor allem mit sichtbar guter Qualität verarbeitet wurde. Ein bisschen stimmungshemmend war der Lieferumfang. Es waren alle Teile, die zum Bedienen notwendig sind, enthalten. Nach Ersatzzubehör, wie zum Beispiel einem HEPA-Filter oder einer Seitenbürste, suchten wir aber vergeblich. Die Ersatzelemente können zwar jederzeit nachbestellt werden, die direkte Mitlieferung, wie bei anderen Robotern, wäre aber lobenswert gewesen.

    Der Saugroboter selbst und die notwendige Ladestation wurden unbeschädigt geliefert. Ersatzteile können aber nur nachbestellt werden und sind nicht im Lieferumfang enthalten.

    Vollständiger Lieferumfang:

    • Saugroboter
    • Ladestation inklusive Kabel

    Die Zustellung erfolgt vollständig und schnell. Der Lieferumfang ist aber aufs Minimalste begrenzt und kann nicht etwa durch mitgelieferte Ersatzteile begeistern.


    Erste Inbetriebnahme

    Für das Bedienen des Roboters Roomba 976 ist nicht zwingend eine App notwendig. Wird der Clean-Button am Gerät gedrückt, beginnt der Roboter mit dem Saugen der Räumlichkeiten. Funktionen, die mit der App gewählt werden können, sind aber bei der manuellen Bedienung nicht anwendbar. Deshalb raten wir auch zum Download der App – es stehen so viel mehr Möglichkeiten zur Verfügung. Voraussetzung für die iRobot-Home-App ist ein funktionierendes WLAN und ein kompatibles Smartphone oder Tablet.

    Nur bei genügenden Abstand zum ein- und ausfahren in bzw. aus der Ladestation kann der Roboter seine Tätigkeit aufnehmen.

    Hier finden Sie eine Anleitung: 

    1. Ladestation mit der Rückseite an der Wand anstellen und mit Kabel anstecken
    2. vor der Ladestation bitte 1,2 m und seitlich davon jeweils 0,5 m frei lassen
    3. Roboter auf die Ladestation stellen und aufladen, bis er voll ist
    4. iRobot-Home-App im App Store oder Google Play Store downloaden
    5. App öffnen und unter „Roomba“ Ihr Roomba Saugrobotermodell auswählen
    6. WLAN-Daten eingeben und Roboter nach Belieben benennen
    7. Spot-Taste + Home-Taste gleichzeitig drücken bis ein Signal ertönt, dann in der App unter den WIFI-Einstellungen das vorgeschlagene Roomba Netzwerk auswählen – Ihr Gerät sollte aufscheinen
    8. nach erfolgreicher Verbindungsherstellung erhalten Sie noch wichtige Infos
    9. Roboter kann mit dem Saugen beginnen

    Das Einrichten vom Roboter in Verbindung mit der App ist innerhalb kürzester Zeit abgeschlossen und erfordert keine besonderen Kenntnisse.


    Steuerung

    Wie oben schon erwähnt, kann der iRobot Roomba 976 über ein paar Tasten direkt am Gerät bedient werden. Um genau zu sein, können Sie ihn mit den Knöpfen starten, stoppen, zur Ladestation schicken oder die Spot-Reinigung veranlassen. Letztere kann sogar nur über das Gerät selbst aktiviert werden.

    Für die Nutzung aller zur Verfügung stehenden Funktionen wird die iRobot-Home-App benötigt. Nur mit ihr können die Einstellungen verändert werden. Die Steuerung über eine Fernbedienung entfällt bei diesem Modell, dafür können aber Sprachbefehle über eine Amazon Alexa oder sonstige Smarthome Geräte erteilt werden, die der Roboter dann auszuführen hat.

    Der Hersteller iRobot hat sich darum gekümmert, dass der Roboter nicht immer manuell gestartet werden muss. Im Menü „Zeitplan“ kann pro Wochentag eine Startzeit festgelegt werden, zu der der Roboter seine Reinigungsaufgaben beginnt. Das erweist sich im Alltag als sehr praktisch und kann auf Zeiten begrenzt werden, zu denen man sich nicht im Haus aufhält. Man wird so selbst nicht vom Sound des Roboters gestört und das Sauggerät kann ebenfalls ungestört seine Aufgaben erledigen.

    Die Steuerung über die App ermöglicht viele verschiedene Funktionen, wie auch die Erstellung eines Zeitplans. Mit ihm wird der Alltag erleichtert, denn der Roboter weiß so genau, wann er was zu erledigen hat.


    Reinigungsmodi

    Aufgrund seiner gleichbleibenden Saugleistung gibt es beim Roomba 976 nicht unzählige Reinigungsmodi zur Auswahl. Hier sind wir wieder an dem Punkt, dass wir den Vorgänger Roomba 981 loben müssen. Er bietet nämlich zusätzlich noch die Modi Automatik, Leistung und Öko an. Es ist nicht nachvollziehbar, warum iRobot ein neueres Produkt nicht mit dem gleichen Umfang an Funktionen ausstattet. Nichtsdestotrotz sollen Sie einen Überblick über die unterschiedlichen Reinigungsmodi erhalten!

    Clean: Mit gleichbleibender Saugleistung reinigt der Roboter die gesamten Räumlichkeiten. Kann er seine Aufgabe aufgrund von zu geringem Akku nicht fortführen, fährt er selbstständig in die Ladestation und erledigt den Rest der Reinigung nach ausreichender Aufladung.

    Spotreinigung: Durch das Ziehen von großen Kreisen, die in kleiner werdenden Kreisen enden, wird ein stark verschmutzter Bereich gereinigt. Aktiviert wird dieser Modus durch die Spotreinigung-Taste direkt am Roboter.

    Reinigungsdurchgänge: In der Standardeinstellung trifft der Roboter selbst die Entscheidung, eine Fläche einmal oder mehrmals zu befahren und sie zu reinigen. In der App können Sie diese Einstellung aber auch abändern und selbst festlegen, wie oft eine Fläche gereinigt werden soll. Wir würden aber eher die Standardeinstellung beibehalten, da der Roboter aufgrund der Dirt Detect Technologie anhaltende Verschmutzungen feststellt.

    Kantenreinigung: In diesem Modus soll es dem Roboter durch eine spezielle Fahrweise gelingen, Kanten besser zu reinigen. Durch ständiges Zu- und Abwenden der Kanten, sollen die Gummibodenwalzen die dort festsitzende Verunreinigung entfernen können. Wir raten zwar vom Deaktivieren dieser Funktion auf alle Fälle ab, eine ständige Aktivierung sorgt aber ebenso nicht für eine einwandfreie Reinigung, wie man in unseren Tests gesehen hat.

    Im Vergleich zum Vorgängermodell hat iRobot den Umfang der Reinigungsmodi beim Roomba 976 deutlich eingeschränkt. Umso besser wäre es, wenn zumindest die wenigen Einstellungen einwandfrei funktionieren würden.


    Pflege

    Um einen guten Zustand des Roboters beizubehalten, sollte das Gerät gut gepflegt und gereinigt werden. Es ist also wichtig, beim Entleeren den Saugbehälter und den HEPA-Filter gut auszuklopfen. Dem Filter wird eine Betriebszeit von ungefähr 2 Monaten zugerechnet, danach sollte er getauscht werden. Bei Notwendigkeit sollte auch die Seitenbürste durch eine neue ersetzt werden.

    Praktisch ist, dass man in der App auf erforderliche Wartungen oder Fehlermeldungen akustisch aufmerksam gemacht wird. Es ist also nicht nötig, die einzelnen Wartungsarbeiten selbst im Überblick zu behalten.

    Das Entnehmen von den Gummiwalzen oder dem Schmutzbehälter ist keine große Sache und schnell erledigt. Wird der Saugbehälter entleert, werden die Hände dabei nicht schmutzig und auch am Boden muss mit keinen Resten gerechnet werden. Die Seitenbürste muss mit dem vorderen Endstück genau an die dafür vorgesehene Öffnung angebracht werden, um befestigt zu sein – das erfordert ein bisschen Geduld und Übung, ist aber nach der Zeit keine Kunst mehr.

    Die Reinigungen und Wartungen des Roboters sind mit keinem großen Aufwand verbunden.


    Gut zu wissen

    • Es nimmt ungefähr 1 Stunde und 20 Minuten in Anspruch, bis der Roomba 976 vollständig aufgeladen ist.
    • Wenn der Akkustand zu niedrig ist, fährt der Saugroboter ohne Aufforderung in seine Ladestation und tankt Energie. Die abgebrochene Aufgabe wird bei genügend Akku wieder selbstständig aufgenommen und fertig gestellt. Somit ist klar, dass der Roboter auch in größeren Haushalten einsetzbar ist.
    • Mit einer vollen Akkuladung kann der Roomba Saugroboter ungefähr 1 Stunde und 40 Minuten am Stück durchsaugen. Das ältere Modell Roomba 981 punktet auch hier mit einer längeren Laufzeit – das ist wirklich schade, gerade bei neueren Produkten rechnet man mit besserem Akku.
    • Die runde Form des Roboters erschwert die Reinigung von Kanten und Ecken. Der dafür gedachte Modus funktioniert nicht immer.
    • Die Lautstärke bei einer Reinigung bemisst sich auf ungefähr 70 bis 72 Dezibel. Da gibt es deutlich leisere Roboter mit höherer Leistung.

    Preisverteilung unter den Saugrobotern

    Am Ende des Tages zählen nicht nur die Funktionen und Leistungen des Saugroboters, sondern auch der dafür zu bezahlende Preis. In dem Balkendiagramm sind die Roboter auf ihre unterschiedlichen Preisklassen aufgeteilt. So erhalten Sie nicht nur eine Informationen zu den Kosten Ihres Favoriten, Sie können ihn auch direkt mit den Preisen von anderen Geräten vergleichen.


    Vorteile

    • keine verfilzten Haare in den Gummibodenwalzen
    • strategische Linienführung und Beibehaltung der Orientierung
    • gute Leistung auf Hartboden
    • kein großer Aufwand bei Pflege und Wartung

    Nachteile

    • keine Ersatzteile im Lieferumfang enthalten
    • keine Anpassung der Saugstärke auf Teppichen
    • Hinderniserkennung funktioniert nicht wirklich
    • sehr wenige Reinigungsmodi

    Unser Fazit

    Der Roomba 976 ist ein guter Saugroboter und kann bei der Reinigung definitiv unterstützen. Die Gesamtleistung ist nicht berauschend, aber auch nicht schlecht. Trotzdem können wir den angeschriebenen Preis nicht nachvollziehen – für uns steht dieser in keinem gerechtfertigten Verhältnis zur Leistung.

    Um ehrlich zu sein, würden wir uns persönlich nicht für dieses Modell entscheiden. Vergleicht man ihm mit seinem Vorgänger Roomba 981 oder seinem Kollegen Roomba e5158, stellt man sofort fest, dass diese besser abschneiden. Egal ob auf Hartböden oder Teppichen, die beiden Geräte stellen den Roomba 976 eindeutig in den Schatten. Die Wahl sollte auf jeden Fall gut überlegt getroffen werden.


    Gesamtbewertung

    Hier sehen Sie, wie die Gesamtbewertung des Saugroboters zustande gekommen ist. Die Überkategorien Navigation & Hindernisse, Reinigung Hartböden, Reinigung Teppiche, Wischleistung und Benutzerfreundlichkeit sowie die einzelnen Kriterien haben wir dabei individuell stark gewichtet.

    Kriterium Gewichtung Bewertung
    Navigation & Hindernisse 30 % 64 %
    Navigation im Raum 40 % 85 %
    Hinderniserkennung 30 % 50 %
    Funktionen 30 % 50 %
    Reinigung Hartböden 30 % 89,3 %
    Reinigungsleistung 50 % 89 %
    Reinigung Haare 20 % 97 %
    Ecken & Kanten 20 % 87 %
    Reinigung Katzenstreu 10 % 80 %
    Reinigung Teppiche 15 % 75,2 %
    Florloser Teppich 35 % 77 %
    Kurzflorteppich 35 % 89 %
    Hochflorteppich 30 % 57 %
    Wischleistung 15 % 0 %
    Wischleistung im Alltag 50 % 0 %
    Hartnäckige Flecken 20 % 0 %
    Ecken & Kanten 15 % 0 %
    Automatisches Moppwaschen 15 % 0 %
    Benutzerfreundlichkeit 10 % 87,7 %
    Verarbeitung 10 % 91 %
    Lieferumfang 10 % 80 %
    Bedienung 30 % 90 %
    Laufzeit & Ladezeit 20 % 86 %
    Lautstärke 10 % 90 %
    Wartung & Pflege 20 % 87 %
    Gesamtbewertung 66.04 %

    Häufig gestellte Fragen

    Wie unterscheidet sich der Roomba 976 zum Vorgängermodell?

    Da es sich beim Roomba 981 um das ältere Modell der gleichen iRobot Serie handelt, sollte dieser im Vergleich zum Roomba 976 eigentlich ein paar Nachteile aufweisen. Der einzige Nachteil ist aber die Lautstärke, da das neuere Modell niedrigere Dezibel im Saugmodus misst. Das ältere 981 Modell besitzt dafür eine höhere Saugkraft und eine dazugehörige Untergrunderkennung. Das ist wohl überraschend, aber hier hat man beim Roomba 976 wohl auf ein paar Funktionen verzichtet.

    Handelt es sich beim Roomba 976 um einen Hybridroboter?

    Unter Hybridroboter versteht man die Kombination aus Saugen und Wischen. Dazu gehört der Roomba 976 nicht – er ist ausschließlich ein Saugroboter. Für eine Wischfunktion kann der iRobot Roboter aber mit dem Braava jet® m6 gekoppelt werden. So können Wisch- und Saugintervalle aufeinander abgestimmt werden.

    Können bei diesem Roboter auch Sperrzonen errichtet werden?

    Mit Hilfe von Dual Mode Virtual Wall® Barrieren können zum einen virtuelle Wände und zum anderen Sperrflächen errichtet werden. Diese Sperrzonen können vom Roboter nicht mehr befahren werden.

    Was ist an den Bürsten des Roomba 976 so besonders?

    Dieser Saugroboter verfügt über keine haarige Bodenbürste wie die meisten Geräte, sondern ist mit Gummibodenwalzen ausgestattet. Das hat vor allem bei der Beseitigung von Haaren den Vorteil, dass sich diese nicht in der Walze verfilzen können. Sie wickeln sich zwar um die Bodenwalzen, können aber einfach abgezogen statt mühselig herausgezupft werden.


    Technische Merkmale

    Hersteller
    Roboter-TypSaugroboter
    Hartböden
    Teppiche
    Erscheinungsdatum2020
    Erhältliche FarbenGold-Beige
    Navigationsystematisch + Kartierung
    Von uns empfohlene Flächebis zu 150 m²
    Multi-Raum tauglich
    Max. Schwellenhöheca. 2 cm
    Schwarze Fliesen/Teppiche
    Für Haustiere/viele Haare geeignet
    Akku-Laufzeit1 h 40 min
    Ladezeit bei leerem Akku1 h 20 min
    Aufladen überLadestation (automatisch)
    Akku Technologie1800 mAh Lithium-Ionen Akku
    Lautstärke1800 mAh Lithium-Ionen Akku
    ReinigungsprogrammeClean, Spotreinigung, Kantenreinigung, Reinigungsdurchgänge
    Saugleistung verstellbarnein
    Teppicherkennung
    Automatische Erhöhung der Saugleistung bei Teppichen
    Hauptbürste
    Breite der Hauptbürste17 cm
    Staubbehältervolumen0.6 ml
    Feinstaubfilter (z.B. HEPA)
    Wischfunktion
    Spart Teppiche beim Wischen aus
    Steuerung überApp, Roboter, Sprachbefehle
    Appsteuerung
    SprachsteuerungAmazon Alexa & Google
    Kartenerstellung der Räumlichkeiten
    Speichert mehrere Etagen in Karte
    Sperrzonen
    Nicht-Wisch-Zonen
    Bereichsreinigung
    AbsturzsensorInfrarotsensoren
    EntfernungssensorInfrarotsensoren
    Sensor für smarte Navigation
    Objekterkennung (Kamera/Laser)
    Absaugstation
    Saugleistung30 W
    Maße35 x 35 x 9,1 cm
    Gewicht3.9 kg
    Zubehör
    • Ladestation
    • Netzkabel


    Kundenerfahrungen

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